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KMU, die ihre E-Mail-Liste aufbauen oder eine bestehende Mailingliste weiter ausbauen möchten, setzen genau am richtigen Punkt an. Schliesslich ist E-Mail-Marketing nach wie vor die wohl wirksamste Methode, um in möglichst persönlichem und direktem Kontakt mit Interessenten und Kunden zu bleiben. Die Pflege einer solchen Liste ist jedoch sehr aufwändig. Denn nur möglichst relevante E-Mail-Adressen bringen auch den erwünschten Erfolg für E-Mail-Marketing, aber auch Marketing Automation.

Die entscheidende Frage ist hier: Woher stammen die begehrten E-Mail-Adressen und wie können Unternehmen sie bekommen? Egal, ob die Mailingliste neu aufgebaut oder erweitert werden soll, die Herausforderungen sind sehr ähnlich. Profitieren Sie jetzt von unseren 15 Wachstums-Tipps und machen Sie mehr aus Ihrem E-Mail-Marketing!

15 Tipps, die E-Mail-Listen wachsen lassen

Ohne eine Mailingliste, in der sich möglichst viele gute E-Mail-Adressen befinden, kann kein E-Mail-Marketing betrieben werden. Deswegen ist es für Unternehmen jeder Grösse so wichtig, eine relevante
E-Mail-Liste aufbauen zu können. Diese 15 Tipps eignen sich sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene, die neues Potential nutzen möchten und eine organische E-Mail-Liste aufbauen wollen:

1. Kontoregistrierung

Kunden, die sich bereits auf ihrer Webseite mit einem eigenen Konto registrieren sind schon einen grossen Schritt weiter in ihrer Customer Journey. Damit deren E-Mail-Adresse auch für die Liste genutzt werden kann, sollte die zusätzliche Registrierung in die E-Mail-Liste dort ebenfalls platziert werden, beispielsweise in Form eines zusätzlichen Anmeldekästchens.

2. E-Mail-Adresse im Tausch gegen Vorteile

Viele Nutzer sind mittlerweile auf die Datenschutzthematik sensibilisiert und gehen auch mit ihrer E-Mail-Adresse sehr verantwortungsbewusst um. Um auch kritische oder noch unschlüssige Nutzer zur Abgabe ihrer E-Mail-Adresse zu bewegen, kann das Unternehmen einen bestimmten Vorteil im Tausch für die Registrierung zum Newsletter einsetzen. Dabei kann es sich beispielsweise um einen Rabatt auf die nächste Bestellung handeln oder ähnliches.

3. Relevante Lead Magnets

Nutzer geben ihre E-Mail-Adresse nur aus gutem Grund preis. Deswegen muss der Content, den sie sich durch die Registrierung versprechen, tatsächlich überzeugend sein. Interessieren sich Ihre Nutzer für ein bestimmtes Whitepaper oder eine Checkliste? Oder haben sie Freude an einem Quiz, das mit interessanten Gewinnen oder Informationen winkt? Damit solch ein Lead Magnet wirkt, muss er hohe Relevanz und grossen Mehrwert für die Zielkunden besitzen.

4. Infografiken, der trendige Lead Magnet

Eine Infografik fasst in einem einzigen Bild die wichtigsten Fakten zu einem Thema zusammen. Die zeichnet sich im Idealfall nicht nur durch eine hohe Informationsdichte aus, sondern ist zugleich auch noch ansprechend gestaltet. Sie sind ein beliebter Lead Magnet, denn Infografiken erfreuen sich höchster Beliebtheit. Sie lassen sich zudem leicht teilen und können im pdf-Format sogar mit klickbaren Links ausgestattet werden. So erhalten Unternehmen nicht nur die E-Mail-Adresse im Tausch, sondern zusätzlichen Traffic durch das Teilen der Infografik.

5. Wettbewerb anregen

Wer auf seiner Webseite einen Wettbewerb für seine Nutzer anbietet, kann mit umfangreicheren Gewinnen locken: Kostenfreie Probezeiträume, Promo-Codes, exklusive Content-Pakete oder andere Gewinne mit hohem Mehrwert machen die Registrierung für neue Nutzer oder Bestandskunden ohne Newsletter-Registrierung interessant.

6. Exklusive Events für Abonnenten

Abhängig von der Branche kann die Newsletter-Registrierung auch mit einem exklusiven Event für Abonnenten verbunden werden. Dies ist nicht nur eine gute Gelegenheit für Unternehmen, sich bei ihren Abonnenten zu bedanken, sondern auch diese noch besser kennenzulernen.

7. Vorab-Informationen gegen E-Mail-Adresse

Nutzer und natürlich auch Bestandskunden, die tatsächliches Interesse am Unternehmen mitbringen, möchten sich gründlich informieren. Deswegen ist das Versprechen von exklusiven Informationen und weiteren Inhalten, die nur für Newsletter-Abonnenten zugänglich sind, ein besonders wirksamer Lead Magnet für stark interessierte Nutzer. Dazu gehört auch, wichtige Neuigkeiten zunächst an die Newsletter-Abonnenten weiterzugeben und erst zu einem späteren Zeitpunkt auf der Webseite zu veröffentlichen.

8. Pop-Up oder Slide-In-Fenster integrieren

Durchdachte Pop-Ups, die eher als Retargeting zu sehen sind, können Nutzer daran erinnern, sich für den Newsletter zu registrieren. Dabei wird der Inhalt auf das Nutzerverhalten abgestimmt. Bleibt ein Nutzer einen bestimmten Zeitraum auf der Webseite, kann solch ein Pop-Up mit Informationen eingeblendet werden, die zu den soeben gesehenen Inhalten passen. Neben der Art der eingeblendeten Information ist auch der Zeitpunkt der Einblendung wichtig. Auch Pop-Ups, die erst beim Verlassen der Webseite angezeigt werden, können den Nutzer noch zur Registrierung bewegen.

9. Pop-Up-Umfrage mit Timer

Unternehmen, die ihren Nutzern zunächst etwas Zeit mit dem Inhalt der Webseite geben möchten, können sich für ein Pop-Up mit „Zeitschaltuhr“ entscheiden. Diese werden erst dann eingeblendet, wenn sich der Nutzer eine bestimmte Zeitspanne auf der Webseite aufgehalten hat, um den Inhalt gründlich wahrzunehmen. Nutzer, die sich längere Zeit mit den Inhalten beschäftigt haben, sehen eher den Wert der Inhalte und sind deswegen bereit, auf ein Pop-Up zu reagieren. Für solche Pop-Up-Fenster eignen sich vor allem Umfragen sehr gut. Diese nehmen Bezug auf den soeben gelesenen Inhalt, was ihre Erfolgschance erhöht.

10. Wert der Registrierung im Call To Action betonen

Nicht nur Art und Zeitpunkt eines Pop-Up-Fensters spielen eine Rolle, sondern auch deren Inhalt. Besonderer Fokus liegt dabei auf dem Call To Action. Weil nicht wenige Nutzer eine Registrierung scheuen, weil sie sich vor wenig relevanten E-Mails fürchten, ist eine andere Wortwahl angebracht. Typisches Vokabular, wie beispielsweise „registrieren“ oder „anmelden“ sollte vermieden werden.

Stattdessen sollte der tatsächliche Wert hinter der Registrierung für den Newsletter betont werden. Hier könnte beispielsweise eher auf den exklusiven Download oder einen besonderen Zugang verwiesen werden. Wichtig ist es hierbei hervorzuheben, dass es sich um exklusive Inhalte handelt, die für nichtregistrierte Webseitenbesucher nicht verfügbar sind.

11. Bekannte Kontakte ansprechen

Unternehmen, die über noch keine nennenswert umfangreiche Mailingliste verfügen, aber dafür Kontakte in Sozialen Plattformen besitzen, könnten diese nutzen. Eine unternehmenseigene E-Mail im Profil kann Follower, die noch nicht registriert sind, auf den Newsletter hinweisen und diese zur Registrierung veranlassen.

Manch ein Follower entscheidet sich dann möglicherweise für eine Newsletter-Registrierung. Wer nur wenige Follower hat, kann in der E-Mail-Signatur auf die Newsletter-Registrierung hinweisen. So lässt sich aus der alltäglichen Kommunikation per E-Mail möglicherweise der eine oder andere Interessent für den Newsletter gewinnen.

12. Landingpages ausdehnen

Je spezifischer eine Landingpage die individuellen Interessen eines Zielkunden kommuniziert, umso wahrscheinlicher ist es, dass er sich für den Newsletter registriert. Je mehr spezialisierte Landingpages ein Unternehmen aufbauen kann, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, die Interessen der Nutzer möglichst feingliedrig abzudecken. Hier gilt es, genau zu analysieren, welche Interessen bei den Zielkunden bestehen und wo das Unternehmen noch Potential hinsichtlich seiner Landingpages nutzen kann.

13. Gut konvertierende Landingpages nutzen

Lässt sich eine Landingpage identifizieren, die eine besonders hohe Konversionsrate besitzt, kann diese Seite auch für die Newsletterliste genutzt werden. Mit einem klar gestalteten Pop-Up und passendem Call To Action nutzen Unternehmen auf diese Weisen den bereits bestehenden Erfolg für den Ausbau ihrer Mailingliste.

14. Call To Action auf der „Über uns“-Seite

Viel verborgenes Potential steckt in den „Über uns“-Seiten. Auf dieser Seite informieren sich Nutzer über das Unternehmen, seine Produktbereiche und möglicherweise auch die Unternehmensgeschichte. Weil aber vor allem Nutzer mit bereits vorhandenen Interessen an Unternehmen und Produkten diese Seite ansteuern, eignet sie sich ideal für einen Call To Action. Hier lassen sich Nutzer, die sich sowieso bereits informieren, ganz unaufdringlich zur Newsletter-Registrierung auffordern.

15. Social Media-Ads für mehr Reichweite

Wer seinen Newsletter über Ads bewirbt, kann dadurch neue Zielkunden auf sich aufmerksam machen. Ads in den Social Media Kanälen sind mit ihren dafür besonders geeigneten Features ideal, zum Beispiel durch Lead Ads: Hier lassen sich Zielkunden gezielt auswählen, die eine grosse Ähnlichkeit zu bereits bestehenden Kunden aufweisen – ideale Voraussetzungen für den Erfolg.

Ganz leicht E-Mail-Liste aufbauen mit Pop-Up-Formularen

 

Mit einem entsprechenden Tool dauert es nur wenige Minuten, ein gebrandetes Pop-Up-Fenster zu entwerfen, das den eigenen Anforderungen genau entspricht.

Viele Systeme bringen hier bereits Templates mit. Was das Timing des Pop-Up-Fensters betrifft, ist Fingerspitzengefühl gefragt: Unternehmen müssen hier zuvor individuell analysieren, um den besten Zeitpunkt zu bestimmen.

Abhängig vom verwendeten System kann das Pop-Up sofort per Klick publiziert werden. Oder es wird ein Code-Snippet generiert, das in die Seite eingebaut werden muss. Ob ein Pop-Up-Fenster überhaupt der Weg zu mehr Erfolg sein kann, sollte zuvor ausserdem im Rahmen einer Zielgruppenanalyse überprüft werden.

Newsletter-Abonnenten lieben Vorteile

Gerade, weil viele Nutzer heute schon wenig erfreuliche Erfahrungen mit der E-Mail-Flut gemacht haben, überlegen sie es sich möglicherweise zweimal, ihre E-Mail-Adresse in ein Registrierungsfeld einzutragen. Vor diesem Hintergrund sind professionell gestaltete und gut getextete Pop-Up-Fenster unverzichtbar, denn sie vermitteln Professionalität.

Damit sich Nutzer aber für den Newsletter registrieren ist weniger das Pop-Up-Fenster entscheidend, sondern der Mehrwert des Lead Magnets. Dieser kann die Form von exklusivem Content haben, eine Gewinnspiel-Teilnahme sein oder etwas ganz anderes. Oder verspricht die Registrierung einen besonderen Rabatt auf den nächsten Einkauf? Formulare, Pop-Up-Fenster oder Slide-Ins lassen sich individuell passend für unterschiedlichste Branchen und Ziele einsetzen.

So erhalten Newsletter-Abonnenten ihre versprochenen Vorteile und Unternehmen freuen sich über eine unkomplizierte Möglichkeit, Ihre E-Mail-Liste aufbauen zu können.

Sie haben Fragen zu Pop-Up-Fenstern, brauchen Hilfe bei der Formularerstellung oder möchten gezielt eine Kampagne starten, um Ihre E-Mail-Liste aufbauen zu können? Kontaktieren Sie uns noch heute, wir helfen Ihnen dabei!