Last Updated on 23. November 2022 by Martina

Diese Newsletter-Tipps machen mehr aus Ihren Kampagnen! Newsletter und ganze E-Mail-Marketing-Kampagnen gehören bei vielen Unternehmen seit Jahren zum Standard, weil die Resultate im Vergleich zu andern Online Massnahmen unschlagbar sind.
25 wertvolle Newsletter-Tipps & Tricks Newsletter Tipps Tricks

Aber auch gut gepflegte Newsletter besitzen meist noch Potential für Optimierungen. Und gerade, wenn die Resonanz auf die regelmässigen Newsletter eher verhalten ausfällt, müssen Unternehmen nachforschen, woran es liegt.

Hier zeigen wir 25 einfach umzusetzenden Newsletter-Tipps und einige Tricks, die bei den Lesern die Freude an den Nachrichten neu wecken und am besten langfristig erhalten. Zudem erfahren Sie über diese Newsletter-Tipps, welche 25 Fehler Sie beim E-Mail-Marketing unbedingt vermeiden sollten.

 

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Die Newsletter-Praxistipps – so einfach gehts

Diese grundsätzlichen Newsletter-Tipps bilden die Basis einer gelungenen Newsletter-Kampagne:

1. Eigene E-Mail-Adressen benutzen

Die Versuchung, gerade für den Start eine oder mehrere passende Listen zu kaufen mag real sein, führt aber in der Praxis nicht weiter. Meist handelt es sich um veraltete E-Mail-Adressen, zudem ist die genaue Passung zu Produkt oder Dienstleistung fraglich. Hier bekommen Nutzer einen Newsletter zugesandt, dem sie nicht zugestimmt haben. Abgesehen vom damit verbundenen DSGVO-Verstoss ist die Chance auf Erfolg aus inhaltlichen Gründen ausgeschlossen. Besser ist es, ein Anmeldeformular als Eyecatcher auf der Webseite zu platzieren und mit einer eigenen Landingpage zu versehen. Erst mit einer eigenen Liste holen Sie das meiste aus diesen Newsletter-Tipps heraus.

2. DSGVO-konforme Newsletter versenden

Eine eigene E-Mail-Adressenliste zusammenzustellen ist zwar arbeitsintensiv, Unternehmen profitieren jedoch auf vielen Ebenen davon, nur echten Interessenten den Newsletter zu schicken. Damit die DSGVO-Konformität gewahrt bleibt und auch bewiesen werden kann, ist es empfohlen Nutzer erst nach Double-Opt-In-Verfahren in die Liste aufzunehmen. Ein Abmeldelink und ein Impressum gehören ebenfalls in einen DSGVO-konformen Newsletter.

3. Empfänger-Personalisierung

Die persönliche Ansprache des Empfängers ist ein Muss. Bekommt ein Leser den Eindruck, dass der Newsletter ganz individuell für ihn selbst verfasst wurde, fühlt er sich geschmeichelt und liest dann vermutlich aufmerksam weiter. Eine direkte und persönliche Leseransprache mit dem eigenen Namen gehört daher zu den Grundvoraussetzungen professioneller Newsletter. Auch die Betreffzeile und weitere Abschnitte im Inhalt des Newsletters können mit dem Empfängernamen und weiteren Daten aus dem CRM personalisiert werden.

4. Absender-Personalisierung

Newsletter werden an hunderte oder tausende Empfänger versandt. Die persönliche Note darf auch mit Hinblick auf den Absender nicht unter den Tisch fallen. Jeder Newsletter sollte daher einen persönlichen Absender besitzen, nicht lediglich den Namen der Firma. Leser erleben sich direkter angesprochen und öffnen den Newsletter mit höherer Wahrscheinlichkeit, wenn der persönliche Ansprechpartner statt einer allgemeinen Marketingadresse im Absender steht.

5. Betreffzeile und Preheader

Ein grosser Teil der Empfänger wird anhand der Betreffzeile entscheiden, ob er die Mail überhaupt öffnet. Deswegen ist eine überzeugende Betreffzeile absolute Pflicht. Ähnlichkeiten zu typischen SPAM-Mail-Betreffzeilen müssen dabei vermieden werden. Auch überlange Betreffzeilen schliessen sich aus, denn sie werden oft auf Mobilgeräten nicht vollständig angezeigt. 40 Zeichen sollten für die Betreffzeile ausreichen.

 

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Preheader einsetzen

Diese Newsletter-Tipps beziehen auch den Preheader mit ein! In den am häufigsten verwendeten E-Mail-Clients wird zudem ein so genannter Preheader angezeigt. Er folgt gleich auf die Betreffzeile und liefert bereits auf einen Blick erste Informationen über den Inhalt des Newsletters. Genau auf die Betreffzeile abgestimmt weckt er die Neugier des Empfängers und verbessert dadurch die Öffnungsrate. Preheader sollten mit Blick auf die Betreffzeile möglichst informativ formuliert werden und zugleich Lust auf den Inhalt einer E-Mail machen, jedoch nicht einfach nur den Inhalt des Betreffs wiederholen. Informationen zum Inhalt des Newsletters anzuteasern ist effizienter, weil es neugierig auf den kompletten Inhalt macht.

6. Inhalt abstimmen

Newsletter stehen und fallen mit ihrer Relevanz für die Empfänger. Hier dürfen keine Fehler passieren, denn ohne relevante Informationen zu liefern, schiebt ein Grossteil der Empfänger die Mail einfach in den Spam-Ordner. Die Interessen und Informationsbedürfnisse der Empfänger haben deswegen allerhöchste Priorität.

7. Überschrift sorgfältig auswählen

Hat ein Kunde den Newsletter geöffnet, möchte er eine Information erhalten, mit der er aufgrund des Betreffs und des Preheaders bereits gerechnet hat. Hier ist die Überschrift der E-Mail in der Pflicht, eine ansprechende Aussage zu transportieren und den Leser dann thematisch mitzunehmen. Inhaltlich muss hier eine Übereinstimmung zu Betreff und Preheader unbedingt gegeben sein, denn deswegen hat der Nutzer die E-Mail ja geöffnet. Wird die Erwartung des Nutzers bestätigt, trägt dies zu einer dauerhaft guten Beziehung bei.

8. Abwechslungsreicher Inhalte-Mix

Newsletter möchten natürlich regelmässig neue Informationen an die Zielgruppe vermitteln, aber Abwechslung macht auch hier das Leben schöner. Mit Gutscheinen oder Rabatt-Codes überraschen Sie Ihre Leser und sorgen dafür, positiv im Gedächtnis zu bleiben. Auch optisch sollte der Newsletter abwechslungsreich strukturiert sein. Trenner, Boxen und Überschriften sorgen für ideale Lesbarkeit am Bildschirm und machen es leicht, den kompletten Newsletter als Unterhaltung zu empfinden. Kurze Sätze mit aktivierenden Verben, Konversationstonalität und einer direkten Leseransprache schaffen zudem noch mehr Vertrauen.

9. Leser nicht überfrachten

Natürlich wollen sich Unternehmen von ihrer besten Seite präsentieren, eine kurze Übersicht über die brandneuen Produkte oder aktuelle Sonderangebote kommt aber meist am besten an. Der Newsletter spart dem Nutzer Recherche-Aufwand, was einen positiven Eindruck hinterlässt – einer der unterschätzten Newsletter-Tipps. Die wichtigsten Informationen sollte vor dem ersten Scrollen, also above the fold, bereits gezeigt werden

10. Bild- und Video-Welt sprechen lassen

E-Mails müssen nicht immer textlastig sein, um Erfolg zu bringen. Mit gifs, Bildern, aber auch eingebetteten Videos lockern Sie Texte auf und nutzen zudem den Unterhaltungsfaktor dieser Medien. Bei der Auswahl muss nicht nur auf Relevanz geachtet werden, sondern auch auf möglichst kleine Dateigrössen (optimal < 100kb pro Bild), um die Ladezeit des Mailings nicht negativ dadurch zu beeinflussen.

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Noch mehr Optimierungsideen und Newsletter-Tipps

Diese Newsletter-Tipps helfen dabei, Newsletterkampagnen noch inhaltsstärker zu machen.

11. Aktuelle Ereignisse berücksichtigen

In Ihrer Branche ist es zu Entwicklungen gekommen, die ein breites Medienecho ausgelöst haben? Oder hat eines Ihrer Produkte einen Preis gewonnen? Newsletter sind die optimale Gelegenheit, aktuelle Ereignisse mit Relevanz für das Unternehmen aufzugreifen und weitere Informationen dazu zu liefern. Diese Newsletter-Tipps halten das Interesse der Leser wach und schaffen Möglichkeiten, weitere Produkte vorzustellen oder auch andere Themen einzuführen.

12. Keine Angst vor Emojis🚀

Sie gehören längst zur digitalen Kommunikation, zumindest im Privaten. Aber auch in professionellen Newslettern kommen sie gut an, denn sie schaffen eine persönliche Brücke und können dank der Assoziationen mit einem Blick Emotionen transportieren.

13. Tipps versenden

Eine Newsletter-Idee, die den Lesern zugleich Mehrwert schafft, ist es, pro Woche einen besonderen Tipp rund um Produkt oder Dienstleistung per E-Mail zu versenden. Empfänger schätzen die Berechenbarkeit des Turnus und freuen deswegen sich im Voraus auf informative Inhalte.

14. Leser direkt fragen

Einer der besonders relevanten Newsletter-Tipps: Unternehmen, die im Newsletter auch mal nach der Meinung der Empfänger fragen, nehmen deren Input ernst. Hier wartet viel Optimierungspotenzial, denn so erfahren Unternehmen, was ihre Kunden sich tatsächlich vom Newsletter-Abonnement versprechen. Besonders stark nachgefragte Themen sollten dann in den nächsten Newslettern aufgegriffen werden. Dies zeigt den Nutzern, dass das Unternehmen grossen Wert auf ihre Meinung legt und sie schätzt.

15. Call to Action-Button

Auffällig gestaltete Call to Action-Buttons (CTA-Buttons) gehören in jeden Newsletter. Sie schaffen Aufmerksamkeit, regen zur Interaktion an und sind sehr oft ein Weg in den Funnel. Für noch mehr Chance auf Interaktion sollten CTAs möglichst gross sein, um auch auf Mobilgeräten bedienbar zu bleiben.

16. Freebies erhalten die Freundschaft

Wer freut sich nicht über eine Überraschung? Zeigen Sie Ihren Kunden, dass Sie an sie denken, indem Sie sie einmal mit unangekündigten Werbegeschenken überraschen. Dabei kann es sich dann beispielsweise um einen Gutscheincode oder etwas anderes, das sich per E-Mail verschicken lässt, handeln. Empfänger merken sich solche Aufmerksamkeiten sehr genau und erhalten dadurch ein positives Bild Ihres Unternehmens

Newsletter-Tipps für den Versand

Auch beim Versand gilt es, einige Punkte zu berücksichtigen, damit der Newsletter die optimale Wirkung entfalten kann.

17. Segmentierung

Empfänger mit ähnlichen Merkmalen und Interessen sollten am besten in einer eigenen Gruppe gemeinsam behandelt werden (Praxistipps für den Aufbau von professionellen Datenmanagement). Professionelle Newsletter-Systeme lassen schliesslich die unterschiedlichsten Segmentierungen zu, auch für Empfänger, die den Newsletter nicht geöffnet haben. Retargeting-Kampagnen können dabei unterstützen, diese Segmentierungen dann auch ausserhalb von E-Mail Marketing zu nutzen.

18. Newsletter als Teil der Multichannel-Strategie

Ganzheitliche, kanalübergreifende Kommunikation hört nicht beim Newsletter auf. Unternehmen sollten den Newsletter vielmehr als einen Baustein in einer grösseren Multichannel-Strategie sehen und die Inhalte in den anderen Kanälen wieder aufgreifen. So entstehen zusätzliche Touchpoints – ein entscheidender Punkt, um tatsächliche Abschlüsse voranzutreiben. Sollte E-Mail beispielsweise nicht funktionieren, kann auch auf SMS oder WhatsApp ausgewichen werden.

 

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19. Richtiges Timing

Nicht jeder Empfänger hat zu jedem Zeitpunkt gleichviel Zeit, den Newsletter auch zu lesen. Hier müssen Unternehmen also ein wenig experimentieren, um den passenden Versandzeitpunkt zu finden. Newsletter-Tipps müssen daher auch auf diesen Zeitpunkt hinweisen. Ideal sind Zeitfenster, in denen die Erreichbarkeit des Empfängers sicher ist und er kaum ungeöffnete Nachrichten hat. Immer mehr gibt es diese Funktion mit Künstlicher Intelligenz (KI), welche den optimalen Versandzeitpunkt vorhersagen kann, auch bei Marketing Automation Tools.

20. Automatisierter Versand

Die Automatisierung des Kundenkontakts per Newsletter spart grosse Mengen an Zeit. Ein einmal eingerichtetes E-Mail-System kann aber nicht nur Newsletter zum richtigen Zeitpunkt versenden, sondern auch Willkommensmails, Transaktionsmails und noch vieles mehr. Dies ist einer derjenigen Newsletter-Tipps, die konkret Ressourcen sparen. Es unterstützt ausserdem beim Segmentieren der Empfänger, was es Unternehmen leicht macht, zu sehen, welche Nutzer aktiv sind und mehr Informationen wünschen. Das einfache Segmentieren hilft auch beim Identifizieren von Empfängern, die zu einem späteren Zeitpunkt reaktiviert werden können. Mit professionellem E-Mail Marketing bleibt der Kontakt zu Kunden frisch, ohne viel Aufwand zu verursachen: Hier geht es zu den E-Mail-Automationsideen.

21. Kontaktliste regelmässig prüfen

Abonnenten, die keine E-Mails öffnen oder klicken, sollten in regelmässigen Abständen aus der Liste entfernt werden. Dies ist einer der Newsletter-Tipps, die Ihre Sender Reputation schützen und indirekt sogar für eine verbesserte Öffnungs- und Klickrate sorgen.

 

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22. Mit A/B-Tests weiterkommen

Zwei Newsletter Betreff-Varianten sollten bei jedem Versand als minimaler Test miteinander verglichen werden, aber auch um herauszufinden, welche Bestandteile, Themen, Gestaltungen und weitere Aspekte beim Segment am besten ankommen.

23. Systematische Auswertung

Damit Newsletter zum Marketingerfolg beitragen können, sollten ihre Kennzahlen überwacht werden. Newsletter-Tipps müssen deswegen auch auf die Analytik hinweisen. Zu den wichtigsten gehören dabei neben der Zustell- und Öffnungsrate auch die Klickrate sowie die Konversionsrate. So kann die Performance der Newsletter immer weiter optimiert werden. Auch bereits vergangene Kampagnen können auf diese Weise ausgewertet werden. So erhalten Unternehmen einen Überblick über die langfristige Entwicklung.

24. Abmeldungen automatisieren

Manche E-Mail-Systeme erlauben es, E-Mail-Adressen, die sich abgemeldet haben, in eine Liste mit inaktiven Kontakten zu verschieben. Solche Autoresponder gehören heute bereits zum Standard. Dies spart Arbeitszeit, ist ausserdem fehlerunanfällig und hält zudem die E-Mail-Liste auf dem neuesten Stand.

Entwicklung von E-Mail Marketing zu Marketing Automation

 

25. Abmeldegründe identifizieren

Warum sich Nutzer aus sorgfältig zusammengestellten Newslettern abmelden ist die Frage, die jedes Unternehmen interessierten sollte. Um die tatsächlichen Gründe zu erfahren, lohnt es sich, die Abmelder auf eine eigene Landingpage zu schicken, wo sie die Gründe nennen können – entweder als Freitextfeld oder als multiple choice-Boxen. Dies eröffnet noch mehr Optimierungsmöglichkeiten.

Fazit: Analyse und Newsletter-Tipps helfen beim Optimieren

Newsletter-Kampagnen werden stetig besser, wenn Unternehmen sich intensiv mit den Ursachen hinter den Abmeldungen befassen und unsere Newsletter-Tipps berücksichtigen. Für ein möglichst genaues Feedback kann zudem eine spezielle Seite für Abmelder eingerichtet werden, wo Fragen zur Abmeldung beantwortet werden können. Hier genauer nachzufragen und ehemaligen Abonnenten die Gelegenheit für direktes Feedback zu geben, deckt ganz neues Optimierungspotential auf. Haben Sie anhand dieser Newsletter-Tipps bereits den einen pder anderen Fehler identifiziert? Wenn Sie mehr aus Ihrem Newsletter machen wollen oder Unterstützung bei der Umsetzung unserer Tipps benötigen, fragen Sie doch einfach bei uns nach. Wir unterstützen Sie bei allen Fragen rund um Newsletter, weitere Newsletter-Tipps, Präferenzzentrum, E-Mail und Marketing Automation.