KI-Start 01

Leads priorisieren.
Bevor das Sales-Team
die nächste Liste durcharbeitet.

In den meisten Schweizer KMU arbeitet Sales dreissig Prozent seiner Zeit an Leads, die nicht ready sind. Ein KI-Skill filtert die obersten zwanzig Prozent zuerst, einmal zentral für das ganze Sales-Team. Pilot in dreissig Tagen.

revDSG/DSGVO-konform Mensch entscheidet KI assistiert
lead-scoring_kw22.md
Lead-Scoring

Top-20-Liste · KW 22

Top-Lead
Müller AG87

Branche-Match · hohes Engagement · Touch vor 2 Tagen

Top 3
  • Müller AG87
  • Beck & Co81
  • Tech-Solutions78
Verteilung
12
Hot >80
34
Warm 50-80
87
Cold <50

Score-Begründung · Müller AG

Branche-Fit 28/30 Engagement 24/30 Recency 18/20
Aktion: 3 Hot Leads heute · 12 Warm follow-uppen
Vor und nach

Was sich für das Sales-Team ändert.

Heute
  • Sales arbeitet Leads in Reihenfolge des Eingangs
  • Bauchgefühl-Logik pro Sales-Person
  • Hot Leads zu spät erkannt
  • 30 Prozent Sales-Zeit in nicht-ready Leads
  • Forecast ist Bauchgefühl
  • 2 Std/Woche verschwendet pro Sales
Nach 30 Tagen
  • Wöchentliche Top-20 mit Scoring-Begründung
  • Standardisierte Score-Signale fürs ganze Team
  • Hot Leads in 24 Stunden im Fokus
  • 5 Prozent, Rest geht ans Marketing zurück
  • Forecast basiert auf Score-Verteilung
  • 0,5 Std/Woche
Beispielrechnung

Setz deine Realität ein.

Deine Variablen - hier deine Werte einfüllen

Ersparnis pro Jahr

27'000 CHF
7,5 Std/Woche fürs Team frei

Beispiel im Pilot: 5 Sales × 1,5 Std × 45 × 80 CHF = 27'000 CHF pro Jahr.

Wichtig: Bei Start 1 profitiert das ganze Sales-Team ab Tag eins, weil der Skill eine zentrale Top-Liste liefert. Sekundär kann die Abschluss-Wahrscheinlichkeit steigen. Die Werte sind Modell-Berechnungen und hängen von Ausgangslage, Datenqualität und Umsetzung ab.
Skill-Architektur

Wie der Skill funktioniert. In drei Schritten.

01

Input

CRM-Daten plus Engagement-Signale. Optional je nach Stufe: News-Anreicherung, DACH-Firmendaten oder LinkedIn-Personen.

02

Verarbeitung

Klassifikations-Prompt vergleicht den Lead mit dem Ideal-Customer-Profile. Score-Logik aus Branche-Fit, Grösse-Fit, Engagement und Recency.

03

Output

Wöchentliche Top-20-Liste mit Begründung, CRM-Update mit Score-Feld und Slack/Mail-Notification bei Hot Leads.

Ein Power-User baut den Skill. Das Sales-Team kriegt die Liste - ohne eigene Lizenz.
Tool-Stack

Wähle EINE Stufe.

Wichtig. Die drei Stufen sind ENTWEDER-ODER, nicht kumulativ. Empfehlung: Starte mit Stufe 1. Wenn nach vier Wochen die Score-Genauigkeit unter siebzig Prozent bleibt, wechsle auf Stufe 2.
ca. 40 CHF / Monat

Stufe 1 · Basis

KomponenteEmpfehlungKosten
KI-PlattformClaude Cowork Pro22 CHF
News-RecencyPerplexity Pro18 CHF
Lead-Dateneigenes CRMbestehend

Wann ausreichend: CRM und Marketing-Automation gut gepflegt, Lead-Volumen ausreichend.

ca. 120 CHF / MonatEmpfohlen

Stufe 2 · DACH-Anreicherung

KomponenteEmpfehlungKosten
KI-PlattformClaude Cowork Pro22 CHF
News-RecencyPerplexity Pro18 CHF
Lead-Daten DACHLeadfeederab 80 CHF

Wann sinnvoll: CRM ist dünn oder Website-Visitor-Identifikation für DACH-Targets gewünscht.

ca. 130 CHF / Monat

Stufe 3 · Global / Personen-Recherche

KomponenteEmpfehlungKosten
KI-PlattformClaude Cowork Pro22 CHF
News-RecencyPerplexity Pro18 CHF
Sales-Daten GlobalLinkedIn Sales Navigator90 CHF

Wann sinnvoll: Internationale Targets oder detaillierte Personen-Recherche.

Entscheidungs-Hilfe: DACH-Fokus mit gutem CRM → Stufe 1. DACH-Fokus, dünnes CRM oder Visitor-IDs gewünscht → Stufe 2. Internationale Targets oder Personen-fokussiert → Stufe 3.
Prompt-Vorlage

Zum Kopieren.

prompt · lead-scoring
ROLLE
Du bist Lead-Scoring-Assistent für ein Schweizer B2B-KMU im Bereich [BRANCHE]. Du bewertest Leads für unser Sales-Team einmal pro Woche.

IDEAL CUSTOMER PROFILE
- Branche: [ICP-Branche]
- Firmen-Grösse: [Mitarbeiter-Range, z.B. 50-500]
- Region: [Schweiz, DACH, EU]
- Pain Points: [Liste, die wir adressieren]
- Buying-Signale: [z.B. neue GL, Fusion, Wachstum]

INPUT
Lead-Daten aus CRM (CSV oder JSON mit Firmenname, Branche, Grösse, Engagement-Historie der letzten 30 Tage).

Optionale Anreicherung je nach Stufe:
- Stufe 1: News aus Perplexity
- Stufe 2: plus Visitor-Daten aus Leadfeeder
- Stufe 3: plus LinkedIn-Profile aus Sales Navigator

OUTPUT-LOGIK
Pro Lead:
1. Score 0-100 basierend auf:
 - Branche-Fit (0-30)
 - Firmen-Grösse-Fit (0-20)
 - Engagement letzte 30 Tage (0-30)
 - Recency letzter Touch (0-20)
2. Score-Kategorie: Hot (>80), Warm (50-80), Cold (<50)
3. Begründung in einem Satz mit Quellen-Verweis
4. Empfohlene nächste Aktion

OUTPUT-FORMAT
Markdown-Tabelle mit Spalten: Firma, Score, Kategorie, Begründung, Nächste Aktion.

WAS NICHT TUN
- Keine erfundenen Datenfelder.
- Bei unklarer Datenlage explizit «unsicher» schreiben.
- Kein Lead unter Score 30 in die Top-Liste.

Platzhalter anpassen, ICP für deine Branche schärfen, dann Prompt im Cowork-Skill hinterlegen. Test auf einer echten Lead-Liste, bevor du den Skill ausrollst.

Aus der Praxis

Drei Stolperfallen.

01

Score-Schwellen zu hoch angesetzt.

Mit den obersten 20 Prozent starten, dann iterieren. Nach vier Wochen die Schwellen anhand der Abschluss-Quote anpassen.

02

Datenqualität wird überschätzt.

Wenn das CRM unvollständig ist, liefert auch der beste Score nur Müll. Vor dem Pilot zwei Stunden Daten-Audit.

03

Sales-Team braucht Begründungen.

Score 78 ohne Begründung ist Black Box. Mit Begründung ist es Hilfestellung. Sales-Feedback nach zwei Wochen einsammeln.

Skalierung

Was nach dem Pilot passiert.

Skalierungs-Schritte über 60 bis 90 Tage

  • CRM-Integration verfeinern
  • Score-Signale historisch validieren
  • Hot-Lead-Notification in Echtzeit
  • Falls nötig: auf Stufe 2 oder 3 wechseln

Wo der Hebel liegt

  • Bessere Datenqualität: +20 bis 30 % Score-Genauigkeit
  • Hot-Lead-Realtime: schnellere Reaktion
  • Sekundär-Volumen: bei 2 Mio Pipeline realistisch 200k bis 400k Zusatz
Ehrlich: Faktor 1 bei Personen. Faktor 1,5 bis 2 durch Sekundär-Effekte über 90 Tage.
Kostenloses Erstgespräch

15 Minuten. Kein Verkaufsgespräch.

Du nennst CRM-Reife, Anzahl Leads pro Monat und Sales-Team-Grösse. Ich sage dir, ob das Muster passt und welche Stufe sinnvoll ist.

Wenn ja, vereinbaren wir im Nachgang ein 45-Min-Sparring für die konkrete Pilot-Skizze. Wenn nein, weisst du das in fünfzehn Minuten.

Häufige Fragen & Antworten zu Lead-Priorisierung mit KI

1. Brauchen alle Sales eine eigene KI-Lizenz?

Nein. Ein Power-User baut den Skill, das Sales-Team kriegt die Top-20-Liste ohne eigene Lizenz.

2. Welche Stufe brauche ich?

EINE, nicht alle drei. Stufe 1 bei gepflegtem CRM. Stufe 2 bei DACH-Fokus mit dünnem CRM. Stufe 3 bei globalen Targets.

3. Kann ich die Stufe später wechseln?

Ja. Die Skill-Architektur bleibt gleich, nur die Datenquelle wechselt. Der Wechsel kostet 4 bis 8 Stunden Power-User-Zeit.

4. Was, wenn der Pilot scheitert?

Wahrscheinlichste Ursache ist Datenqualität. Das klären wir im Erstgespräch vorab.

5. Wie hoch ist der Datenschutz-Aufwand?

Lead-Daten in Business-Tier-KI sind ok, solange das Trainings-Opt-in deaktiviert ist. Sensitive Personendaten laufen in einer Hybrid-Lösung mit Pseudonymisierung.

6. Wie hoch ist der Setup-Aufwand?

10 bis 15 Stunden Power-User. Plus 2 bis 3 Stunden CRM-Audit einmalig.

7. Funktioniert das ohne CRM?

Eingeschränkt. Ohne strukturierte Lead-Daten kein Scoring. Excel-Listen-Nutzer starten besser mit CRM-Notizen.