Brevo Preise wirken nur wie eine Zahl, doch entscheidend ist, welchen Nutzen die integrierte Plattform im Alltag liefert. Die Lösung bündelt E-Mail, SMS, WhatsApp, Chat, CRM und Automationen in einem System, automatisiert Customer Journeys entlang des Kaufprozesses und macht Ergebnisse transparent. Im Artikel zeige ich pragmatisch, wie Sie Fehler vermeiden, klüger entscheiden und Kosten sowie Umwege sparen.

Key Takeaways: Brevo Preise 2026

  • Volumen statt Kontakte: Brevo berechnet nach E-Mail-Versandvolumen, nicht nach Kontaktanzahl. Das spart KMU mit grossen Listen 50 bis 70 % gegenüber Mailchimp.
  • Einstieg ab CHF 0: Der kostenlose Plan bietet CRM, Basis-Automation (max. 2'000 Kontakte) und 300 E-Mails pro Tag - ideal für erste Kampagnen.
  • Standard-Plan als Sweet Spot: Für die meisten KMU bietet der Standard-Plan ab ca. CHF 15/Monat das beste Verhältnis aus Funktionen und Kosten - mit unbegrenzter Marketing Automation, A/B-Tests, Landing Pages und Multichannel-Kommunikation über E-Mail, SMS und Chat in einer Plattform.

Brevo Preisgestaltung 2026: Alle Pläne im Überblick

Brevo zeichnet sich durch eine kundenorientierte Preisgestaltung aus, die sowohl Flexibilität als auch Individualisierung bietet, um den unterschiedlichen Anforderungen von Unternehmen gerecht zu werden. Die Abrechnung erfolgt nach Versandvolumen (Anzahl E-Mails pro Monat), nicht nach Kontaktanzahl. Das macht Brevo besonders attraktiv für Unternehmen mit grossen Kontaktlisten, die nicht jeden Monat Massen-Mailings versenden.

Praxistipp: Brevo berechnet nach E-Mail-Volumen statt Kontaktzahl. Wenn Sie 5'000 Kontakte haben, aber nur 2x monatlich einen Newsletter versenden (= 10'000 E-Mails), zahlen Sie deutlich weniger als bei Mailchimp, wo jeder Kontakt zählt, egal ob er E-Mails erhält oder nicht.

Flexible Preisoptionen

Brevo bietet flexible Preisoptionen, die sich an die Bedürfnisse seiner Kunden anpassen. Die Plattform hat unterschiedliche Preispläne entwickelt, die auf verschiedene Geschäftsgrössen und Budgets ausgerichtet sind. Diese Pläne sind darauf ausgerichtet, Unternehmen jeglicher Grösse die Möglichkeit zu bieten, ihre Marketing- und Vertriebsstrategien ohne Einschränkungen durchzuführen.

Die Preisstruktur basiert primär auf dem E-Mail-Volumen pro Monat, nicht auf der Kontaktanzahl. Allerdings gilt seit Oktober 2025: Jeder Plan hat ein Kontaktlimit, das vom gewählten E-Mail-Volumen abhängt. Das genaue Kontaktlimit im Free-Plan ist widersprüchlich dokumentiert (siehe Fussnote*), während Starter und Standard bei den Einstiegstiers mit nur 500 Kontakten starten - ein Punkt, der bei vielen Nutzern für Verwirrung sorgt (Brevo Community). Ab höheren Tiers (ca. €25/Mt.) steigen die Limits auf bis zu 500'000 (Starter) bzw. 2 Mio. (Standard). Ein Vorteil bleibt: Brevo berechnet keine Mehrfachzählung von Abonnenten, ein häufiges Problem bei kontaktbasierten Anbietern wie Mailchimp.

Aktuelle Brevo Preisübersicht 2026

Plan Preis/Monat (EUR) Ca. CHF/Monat E-Mails/Monat Kontakte Wichtigste Features
Free € 0 CHF 0 300/Tag (ca. 9'000/Mt.) ???* Drag-and-Drop-Editor, 40+ Templates, Marketing Automation (max. 2'000 Kontakte), CRM, Segmentierung, Web-Tracking
Starter ab € 7 ab CHF 7 5'000 ???** Alles in Free + kein Tageslimit, Automation (max. 2'000 Kontakte), Basis-Reporting, E-Mail-Support
Standard ab € 15 ab CHF 15 5'000 ???** Alles in Starter + unbegrenzte Automation, Landing Pages, Multi-User bis 3 (Add-on), A/B-Tests, E-Mail-Support
Professional ab € 499 ab CHF 489 150'000+ 2'000'000 Alles in Standard + WhatsApp, Web Push, Contact Scoring, KI-Segmentierung, Advanced Reporting, 10 User
Enterprise Auf Anfrage Auf Anfrage Individuell Unbegrenzt Alles in Professional + Dedicated Account Manager, SLA, SSO, erweiterte Sicherheit

Stand: Februar 2026. Preise exkl. MwSt. CHF-Umrechnung basiert auf aktuellem Wechselkurs (~0.93).
*Kontakt-Speicherlimit (CRM) im Free-Plan: Das Brevo Help Center nennt 100'000 Kontakte, ein Brevo-Mitarbeiter in der Community jedoch 5'000. Die offizielle Funktionsübersicht zeigt kein explizites Kontaktlimit, nur die Automation-Beschränkung auf 2'000 Kontakte. Wir empfehlen, das Limit direkt bei Brevo zu verifizieren.
**Marketing-Kontaktlimit: Bei den Bezahlplänen hängt das Kontaktlimit vom gewählten E-Mail-Volumen ab. Starter und Standard starten bei 500 Kontakten (5'000 E-Mails/Mt.) bzw. 1'500 Kontakten (10'000 E-Mails/Mt.). Ab höheren Tiers steigen die Limits auf bis zu 500'000 (Starter) bzw. 2 Mio. (Standard). Brevo kommuniziert diese Abstufung nicht auf der Preisseite, sondern erst im Checkout - die genauen Grenzen pro Tier sind daher schwer nachvollziehbar (Brevo Community).
Quelle: brevo.com/de/pricing, Brevo Alle Funktionen

Brevo Preise 2026

Brevo Preise: Kostenlos - Starter - Standard - Professional - Enterprise (Stand 2026)

Brevo Preise nach E-Mail-Volumen (Starter und Standard)

E-Mails/Monat Starter (EUR) Starter (ca. CHF) Standard (EUR) Standard (ca. CHF)
5'000 € 7 CHF 7 € 15 CHF 14
10'000 € 16 CHF 15 € 29 CHF 27
20'000 € 25 CHF 23 € 39 CHF 36
40'000 € 32 CHF 30 € 59 CHF 55
60'000 € 42 CHF 39 € 69 CHF 64
100'000 € 55 CHF 51 € 89 CHF 83

Wichtige Zusatzkosten (Add-ons)

Add-on Preis (EUR) Ca. CHF Verfügbar ab
Brevo-Logo entfernen € 9/Monat CHF 8/Mt. Starter
Zusätzliche User € 9/Monat pro User CHF 8/Mt. Standard
Dedicated IP € 251/Jahr CHF 233/Jahr Professional
Sales Essentials € 31/Monat CHF 29/Mt. Alle Pläne
Sales Advanced € 64/Monat CHF 60/Mt. Professional
SAML SSO € 324/Monat CHF 301/Mt. Professional
Praxistipp: Die Brevo-Logo-Entfernung für € 9/Monat (ca. CHF 8) ist für professionelle Kundenkommunikation Pflicht. Planen Sie diese Kosten von Anfang an ein, wenn Sie den Starter-Plan wählen.

Individuelle Angebote

Für Unternehmen, die spezifische Anforderungen haben oder zusätzliche Dienste benötigen, bietet Brevo individuelle Angebote an. Diese massgeschneiderten Lösungen berücksichtigen die einzigartigen Bedürfnisse eines Unternehmens und helfen, einen maximalen ROI zu erzielen. Interessenten können sich an den Brevo Support wenden, um ein Angebot zu erhalten, das genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Die individuellen Angebote können eine Vielzahl von Dienstleistungen umfassen, wie beispielsweise erweiterte Automatisierungen, dedizierte Account-Manager, spezielle Integrationen oder erweiterte Analysen. Unternehmen, die an diesen personalisierten Lösungen interessiert sind, finden auf dieser Brevo Testbericht-Seite weitere Informationen.

Brevo versteht, dass jedes Unternehmen einzigartig ist, und hat sich daher dem Ziel verschrieben, Lösungen anzubieten, die nicht nur kraftvoll und leistungsfähig sind, sondern auch die individuellen Herausforderungen und Ziele jedes Kunden berücksichtigen.

Brevo Preise Sendinblue

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Brevo Plattformübersicht: Kanäle zentral steuern

Brevo bietet eine All-in-One-Plattform für das Management von Kundenbeziehungen, welche die Arbeit mit E-Mail, SMS, WhatsApp, Chat und weiteren Kanälen vereint und sich an über 500'000 Kunden weltweit richtet. Die Plattform ermöglicht es, die Marketing- und Verkaufsaktivitäten zu zentralisieren und bietet Funktionalitäten, die für Startups, KMU und grosse Unternehmen geeignet sind.

Durch die integrierte Plattform werden alle relevanten Daten gesammelt, angereichert und in personalisierte Customer Journeys übersetzt. So begleiten Unternehmen den gesamten Kaufprozess, statt lose Einzelschritte zu fahren, und erzielen messbare Conversion-Steigerungen. Genau dieser rote Faden verhindert Umwege, reduziert Zeitfresser und macht den Erfolg nachvollziehbar.

Kundenbeziehungsmanagement

Das Kundenbeziehungsmanagement (CRM) von Brevo ist darauf ausgerichtet, sämtliche Marketing- und Verkaufsaktivitäten zu zentralisieren. Dies ermöglicht es Unternehmen, dauerhafte Kundenbeziehungen aufzubauen. Mit Brevo können Nutzer wertvolle Kundeninformationen sammeln und verwalten, um personalisierte Marketingkampagnen zu erstellen und die Kundenzufriedenheit zu steigern. Unternehmen wie Michelin, Huawei, eBay, Carrefour und Sodexo haben die CRM-Plattform von Brevo genutzt, um ihre Kundenbeziehungen zu festigen.

Für Schweizer KMU ist das integrierte CRM besonders interessant, da es den Einstieg in professionelles Lead Management ohne Zusatzsoftware ermöglicht.

Marketingautomatisierung

Die Marketingautomatisierung von Brevo bietet Lösungen, die es Unternehmen ermöglichen, intelligenter zu arbeiten. Mit den Marketing-Tools können Nutzer effektive und skalierbare Marketingkampagnen entwickeln. Von automatisierten E-Mail-Kampagnen bis hin zu zielgerichteten SMS-Marketingstrategien unterstützt Brevo Unternehmen dabei, ihre Marketingziele zu erreichen und die Kundeneinbindung zu maximieren.

Visuelle Workflow-Builder ermöglichen die Erstellung von Drip-Kampagnen, Willkommensserien und verhaltensbasierten Trigger-E-Mails. Im Vergleich zu vielen Wettbewerbern sind grundlegende Automatisierungen bereits im kostenlosen Plan enthalten. Das ist ein klarer Vorteil für KMU, die erste Marketing-Automation-Workflows testen möchten.

So funktioniert Brevo im Alltag

Im Alltag heisst zentral steuern: einmal definieren, überall anwenden. Leads kommen über Formulare hinein, werden über Felder und Tags segmentiert und passend bespielt. Verkauf, Marketing und Support sehen dieselben Informationen, wodurch Übergaben reibungslos funktionieren. Die Plattform automatisiert Routinearbeit, bleibt aber jederzeit manuell steuerbar, wichtig, wenn sich Marktbedingungen kurzfristig ändern.

  • Daten konsolidieren: Kontakte, Einwilligungen und Events sauber erfassen und laufend aktualisieren.
  • Journeys bauen: Trigger wie Download, Warenkorb oder Angebot nutzen und Folgeschritte klar definieren.
  • Synchronisieren: CRM-Felder, Deals und Aufgaben mit dem Vertrieb abgleichen, ohne doppelte Pflege.
  • Messen und optimieren: Öffnungen, Klicks, Replies und Umsatz dem jeweiligen Schritt zuordnen.

Verkaufsfunktionen

Brevo stellt nicht nur eine Marketingplattform zur Verfügung, sondern beinhaltet auch eine Verkaufsplattform, die dabei hilft, Leads zu verfolgen und den Verkauf zu steigern. Mit Funktionen wie Lead-Scoring und -Segmentierung sowie umfangreichen Analysetools können Vertriebsteams die Effektivität ihrer Arbeit steigern und Umsätze ankurbeln. Die Plattform bietet ausserdem Echtzeit-Tools für Kundenengagement und ermöglicht es, transaktionale E-Mails mit einer Zustellbarkeitsrate von 99 % zu automatisieren.

Brevo Akquisitionen zur Omnichannel-Gesamtlösung

Brevo hat seit 2021 einige Akquisitionen getätigt, sodass einige Vorteile in der Omnichannel-Kommunikation vorhanden sind und Brevo zu einer Marketing Suite geworden ist. Neu sind WebPush (PushOwl, WonderPush) und ein CDP (Octolis), CRM und mehr vorhanden.

Brevo Preise verstehen: Kosten realistisch kalkulieren

Preise wirken klar, doch täuschen oft. Rabatte locken, kosten aber später. Deshalb rechnen Sie nüchtern.

Brevo Preise sind auf den ersten Blick nachvollziehbar, doch die Gesamtkosten hängen stark vom Einsatzzweck ab. Wer mehrere Kanäle in einer integrierten Plattform bündelt, verschiebt Kosten von Einzeltools hin zu einem System. Das kann Effizienz bringen, aber nur, wenn Volumen, Rollen und Automationen sauber geplant sind. Sonst entsteht ein Blindflug bei Budgets, und genau das frisst Zeit und Nutzen.

Was steckt hinter Brevo Preisen?

Die Plattform deckt E-Mail, SMS, WhatsApp, Chat, CRM und Marketing Automation ab. Die Preislogik kombiniert Paketstufen mit nutzungsbasierten Komponenten wie Versandvolumen oder Nachrichtenkrediten. Dazu kommen Faktoren wie Anzahl Nutzer, Support-Level, API-Nutzung und oft vergessene Extras wie dedizierte IP oder zusätzliche Marken-Domains. Klingt überschaubar, ist es auch, wenn man die eigene Journey in Zahlen übersetzt. Ohne diese Übersetzung werden Rabatte zum Umweg, weil sie falsche Grössenordnungen verschleiern.

Braucht es wirklich das grössere Paket? Meist nicht, wenn die Kontaktbasis sauber segmentiert wird und Automationen präzise triggern statt breit zu streuen. In Projekten sehe ich regelmässig 20 bis 30 Prozent weniger Versandvolumen, sobald schlechte Segmente bereinigt sind. Dieser Effekt reduziert nicht nur Kosten, er steigert die Zustellrate und damit die Conversion.

So kalkulieren Unternehmen realistische Gesamtkosten

Realistische Budgets entstehen aus Szenarien, nicht aus Wunschdenken. Starten Sie mit einer 3-Monats-Prognose und fassen Sie Kanäle, Automationen sowie saisonale Spitzen zusammen. Planen Sie den CRM-Ausbau mit, denn wachsende Datenqualität verändert die Versandmenge und die Tiefe der Journeys.

  • Volumen: E-Mails pro Monat, SMS/WhatsApp pro Use-Case, Transaktionsmails separat schätzen.
  • Kontakte: aktive Profile heute, erwartetes Wachstum, Bereinigungsrate durch Re-Engagement.
  • Nutzer und Rollen: Anzahl Seats, Rechte, Bedarf an Freigabe-Workflows.
  • Technik: API-Aufkommen, Webhooks, dedizierte IP, Domain-Authentifizierung.
  • Support und Compliance: SLA-Bedarf, Audit-Logs, Datenschutz-Anforderungen, Aufbewahrungsfristen.
Praxistipp: Starten Sie mit einem Plan für die nächsten drei Monate, nicht für das ganze Jahr. Legen Sie zwei bis drei KPIs fest, die direkt auf Umsatz oder Pipeline einzahlen. Wenn die Zahlen nicht zuverlässig fliessen, stoppen Sie das Bauen neuer Strecken und stabilisieren zuerst die Daten.

Typische Fehler vermeiden: Praxiserkenntnisse

Ein häufiger Fehler ist das Einkaufen ins Maximum, bevor Prozesse sitzen. Besser ist ein fokussiertes Kernsetup: Kernkanäle live bringen, Datenflüsse stabilisieren, dann Features schrittweise erweitern. So bleibt das Team handlungsfähig und der Nutzen messbar. Ich habe Projekte gesehen, in denen 40 Prozent der gebuchten Funktionen ungenutzt blieben, reine Kosten, null Wirkung.

Zweites Muster: unklare Ownership zwischen Marketing und Vertrieb. Wenn niemand eindeutig für Segmente, Inhalte und Nachfass-Logik verantwortlich ist, steigt das Versandvolumen, aber nicht die Conversion. Definieren Sie deshalb Verantwortlichkeiten je Journey-Schritt, inklusive KPI und Review-Rhythmus.

Drittens wird die Migration oft unterschätzt. Listenbereinigung, Feldmapping, Double-Opt-in, Domain-Setup und Tracking sind selten in einem Nachmittag erledigt. Planen Sie Puffer für Tests mit realistischen Daten und schrittweise Umschaltungen. Eine kontrollierte Parallelphase reduziert Risiken bei Transaktionsmails deutlich.

Wie sieht eine pragmatische Verhandlung aus? Zahlen Sie anfangs monatlich, bis Volumen und Journeys stabil laufen, und wechseln Sie erst dann auf jährliche Konditionen. Fordern Sie Transparenz zu Schwellenwerten, damit Mehrkosten nicht überraschend zuschlagen.

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Brevo im Vergleich zu Mailchimp

In der Welt des Online-Marketings sind leistungsstarke Tools unerlässlich, um mit Kunden in Kontakt zu bleiben und Verkaufsstrategien zu optimieren. Brevo und Mailchimp sind zwei der bekanntesten Plattformen in diesem Bereich. Doch welche Unterschiede gibt es in der Funktionalität und den Preisen?

Unterschiede in der Funktionalität

Brevo hebt sich durch sein umfangreiches Angebot an Automatisierungen und Listenverwaltung hervor. Im Vergleich zu Mailchimp (und 3 Alternativen) bietet Brevo mehr Optionen in diesen Bereichen, was es zu einer attraktiven Alternative für Nutzer macht, die nach erweiterten Funktionen suchen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt: Brevo rechnet nach E-Mail-Volumen, nicht nach Kontaktanzahl. Zwar gibt es seit Oktober 2025 auch Kontaktlimits pro Tier, doch es fallen keine zusätzlichen Kosten für mehrfach gezählte Abonnenten an. Dies ist bei Mailchimp anders, wo die Abrechnungsstruktur oft dazu führt, dass für denselben Abonnenten mehrmals gezahlt werden muss.

Darüber hinaus sind transaktionale E-Mails Teil des Hauptangebots von Brevo, während Mailchimp hierfür eine zusätzliche Zahlung über Mandrill verlangt. Dies macht Brevo zu einer kostengünstigeren Option mit besseren Zustellbarkeitsraten.

Feature-Vergleich: Brevo vs. Mailchimp 2026

Feature Brevo Mailchimp
Preismodell Nach E-Mail-Volumen Nach Kontaktanzahl
Kontaktlimits Free: ???*, Bezahlpläne: ab 500 (volumenabhängig, bis 2 Mio.) Limitiert pro Plan (kontaktbasiert)
Marketing Automation Bereits im Free-Plan (Basis) Erst ab Standard (CHF 18/Mt.)
Transaktions-E-Mails Inklusive Zusätzliche Kosten (Mandrill)
SMS-Marketing Nativ integriert Nur in USA
WhatsApp-Kampagnen Ab Professional Nicht verfügbar
CRM integriert Kostenloses Sales CRM Eingeschränkt
Live Chat Inklusive Nicht verfügbar
Landing Pages Ab Standard Ab Standard
A/B-Tests Ab Standard Ab Essentials
DSGVO/revDSG EU-Firma (Frankreich) US-Firma, DPA verfügbar
Serverstandort 🇪🇺 EU (Frankreich, Standard) 🇺🇸 USA (Standard)
Praxistipp: Aus Schweizer Sicht ist auch die EU ein Drittstaat - allerdings mit Angemessenheitsbeschluss des EDÖB, sodass Datenübertragungen ohne Zusatzmassnahmen zulässig sind. HubSpot und ActiveCampaign bieten mittlerweile ebenfalls EU-Hosting an. Brevo hat den Vorteil, dass Daten standardmässig in Frankreich gespeichert werden, ohne dass eine separate Option gewählt werden muss.

Preisvergleich: Brevo vs. Mailchimp für typische KMU-Szenarien

Szenario Brevo (ca. CHF/Mt.) Mailchimp (ca. CHF/Mt.) Ersparnis mit Brevo
Startup: 500 Kontakte, 2'000 E-Mails/Mt. CHF 0 (Free) CHF 0 (Free, max 500 Kontakte) Gleich
Kleines KMU: 2'500 Kontakte, 10'000 E-Mails/Mt. CHF 27 (Standard) CHF 55 (Essentials) ca. 51 %
Mittleres KMU: 10'000 Kontakte, 40'000 E-Mails/Mt. CHF 55 (Standard) CHF 135 (Standard) ca. 59 %
Grösseres KMU: 25'000 Kontakte, 100'000 E-Mails/Mt. CHF 83 (Standard) CHF 270 (Standard) ca. 69 %

Brevo vs. HubSpot & ActiveCampaign: Preisvergleich 2026

Neben Mailchimp sind HubSpot und ActiveCampaign die häufigsten Alternativen, die Schweizer KMU evaluieren. Beide Plattformen positionieren sich im Marketing-Automation-Segment, unterscheiden sich jedoch erheblich in Preismodell, Einstiegskosten und Skalierungsverhalten.

HubSpot Marketing Hub: Mächtiges Ökosystem, hohe Einstiegshürde

HubSpot bietet ein umfassendes CRM- und Marketing-Ökosystem mit starker Content-Plattform. Der Starter-Plan beginnt bei CHF 18/Monat für 1'000 Marketing-Kontakte. Die Einschränkung: Automationen bleiben auf einfache Workflows beschränkt (max. 10 automatisierte Aktionen). Wer vollwertige Marketing-Automation benötigt, braucht den Professional-Plan ab € 800/Monat inklusive € 3'000 Onboarding-Gebühr. HubSpot berechnet nach Kontaktanzahl, und zusätzliche Kontakte kosten ab € 250/Monat pro 5'000 Kontakte. Für ein Schweizer KMU mit 10'000 Kontakten kann HubSpot Professional schnell auf über CHF 1'100 pro Monat ansteigen.

ActiveCampaign: Starke Automationen, steigende Kosten bei Wachstum

ActiveCampaign ist bekannt für leistungsstarke Automation-Workflows und granulare Segmentierung. Der Starter-Plan kostet ab CHF 15/Monat für 1'000 Kontakte (Jahresabo), allerdings ohne Landing-Pages, CRM-Tools und erweiterte Segmentierung. Der Plus-Plan ab CHF 47/Monat (Jahresabo) bietet deutlich mehr, doch die Kosten skalieren aggressiv: Bei 10'000 Kontakten steigt der Plus-Plan bereits auf CHF 191/Monat. Seit November 2025 werden auch inaktive Kontakte berechnet, was die Kosten zusätzlich erhöht.

Praxistipp: Wenn Sie bereits HubSpot Free CRM nutzen, können Sie Brevo als Marketing-Automation-Engine über die native Integration anbinden - so nutzen Sie die CRM-Stärke von HubSpot ohne den teuren Marketing Hub Professional.

Preisvergleich: Brevo vs. HubSpot vs. ActiveCampaign (1'000 Kontakte)

Kriterium Brevo (Standard) HubSpot (Marketing Hub) ActiveCampaign (Plus)
Einstiegspreis ab CHF 15/Mt. ab CHF 18/Mt. (Starter) ab CHF 47/Mt. (Jahresabo)
Volle Automation ab CHF 15/Mt. (Standard) € 800/Mt. (Professional) CHF 47/Mt. (Plus, Jahresabo)
Abrechnungsmodell E-Mail-Volumen Kontaktanzahl Kontaktanzahl
Kontaktlimits Volumenabhängig (Free: ???*, ab Starter: 500-500k) ❌ (1'000 inkl., dann Aufpreis) ❌ (kontaktbasiert)
CRM integriert ✅ (kostenlos) ✅ (kostenlos, Best-in-Class) ✅ (ab Plus-Plan)
Transaktions-E-Mails ✅ (inklusive) ❌ (separat) ❌ (Add-on: Postmark)
SMS & WhatsApp ✅ (ab Professional) ❌ (nur über Add-ons) ✅ (Add-on, ab Plus)
Onboarding-Gebühr Keine € 3.000 (Professional) Keine
Serverstandort 🇪🇺 EU (Frankreich) 🇪🇺 EU / 🇺🇸 USA (wählbar) 🇪🇺 EU / 🇺🇸 USA (wählbar)
Kostenloser Plan ✅ (300 E-Mails/Tag) ✅ (eingeschränkt) ❌ (nur 14-Tage-Trial)

Kostenvergleich bei 10'000 Kontakten (40'000 E-Mails/Mt.)

Anbieter Plan Ca. Kosten/Mt. Jährliche Kosten
Brevo Standard ca. CHF 55 ca. CHF 660
Mailchimp Standard ca. CHF 135 ca. CHF 1'620
ActiveCampaign Plus ca. CHF 191 ca. CHF 2.292
HubSpot Professional ca. CHF 1'100 ca. CHF 13'200
Praxistipp: HubSpot lohnt sich primär für B2B-Unternehmen mit komplexen Sales-Pipelines und Content-Marketing-Fokus. ActiveCampaign ist stark bei granularen E-Commerce-Automationen. Für Schweizer KMU, die eine All-in-One-Lösung mit standardmässiger EU-Datenhaltung und planbaren Kosten suchen, bietet Brevo das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Brevo Funktionen und Vorteile

Brevo bietet eine Reihe von Funktionen und Vorteilen, die es zu einem attraktiven Tool für Marketingmanager machen. Besonders hervorzuheben sind die Automatisierungsfunktionen und die Verwaltung von Kontaktlisten sowie die zuverlässige Zustellung von Transaktions-E-Mails.

Automatisierungen und Listenverwaltung

Die Automatisierung von Marketingprozessen ist ein zentraler Bestandteil von Brevo. Die Plattform ermöglicht es Nutzern, effiziente Automatisierungs-Workflows einzurichten, die Zeit sparen und eine gezielte Kundenansprache ermöglichen. Durch die Listenverwaltungsfunktionen können Kontakte einfach organisiert und segmentiert werden. Nutzer können Abonnenten automatisch auf Basis spezifischer Konditionen zwischen Listen verschieben, eine Funktionalität, die bei anderen Anbietern wie Mailchimp nicht immer gegeben ist.

Brevo bietet zudem umfassende Lösungen für Marketingautomatisierung, Vertrieb, Kundengespräche, Kundendaten und Messaging-API. Diese Funktionen ermöglichen es Unternehmen, intelligenter und nicht härter zu arbeiten.

Transaktions-E-Mails und Lieferbarkeit

Ein weiterer bedeutender Vorteil von Brevo ist die zuverlässige Zustellung von Transaktions-E-Mails. Diese sind ein wesentlicher Bestandteil des Hauptangebots von Brevo, während bei Mailchimp für diesen Service zusätzlich bezahlt werden muss. Brevo ist hiermit eine kosteneffektivere Option mit höheren Zustellungsraten.

Die Plattform bietet vier wesentliche Features für Start-ups: eine Marketingplattform zur Verbesserung von Marketingkampagnen, eine Vertriebsplattform zur Lead-Verfolgung und Umsatzsteigerung, Tools für Echtzeit-Kundenengagement sowie die Möglichkeit, Transaktions-E-Mails mit einer Zustellbarkeitsrate von 99 % zu automatisieren. Für Entwickler stellt Brevo detaillierte Anleitungen, API-Bibliotheken und Code-Rezepte zur Verfügung, um Integrationen mit der Plattform zu erstellen.

Zusammenfassend bietet Brevo mit seinen Automatisierungen, der Listenverwaltung sowie den zuverlässigen Transaktions-E-Mails ein umfassendes Paket, das speziell auf die Bedürfnisse von Marketingmanagern zugeschnitten ist.

Brevo Rabattaktionen

Brevo bietet nicht nur eine anpassbare Preisgestaltung, die auf die individuellen Bedürfnisse seiner Kunden zugeschnitten ist, sondern lockt auch mit attraktiven Rabattaktionen sowohl für Neukunden als auch vorhandene Partner.

Gutscheincode für Neukunden und Startups

Für Startups und Gründer bietet Brevo über Partnerplattformen spezielle Rabatte an. Über FounderPass - eine Rabattplattform speziell für Startups und Gründer - erhalten Premium-Mitglieder ($99/Jahr) 75 % Rabatt auf den Jahresplan (Starter oder Standard) im ersten Jahr. Kostenlose FounderPass-Mitglieder bekommen 50 %. Diese Angebote gelten ausschliesslich für Brevo-Neukunden. Zusätzlich betreibt Brevo ein eigenes Startups & VCs Programm mit gestaffelten Rabatten je nach Finanzierungsrunde.

Praxistipp: FounderPass-Rabatte richten sich primär an Startups und Gründer, nicht an etablierte KMU. Für bestehende Unternehmen sind der Jahresrabatt (10 %) und saisonale Aktionen (z. B. Black Friday) die realistischeren Sparmöglichkeiten.
Angebot Rabatt Bedingung
Jahresplan 10 % auf alle Pläne Jährliche Zahlung
FounderPass Premium 75 % im ersten Jahr Nur Startups/Gründer, Premium-Mitgliedschaft ($99/Jahr)
FounderPass Free 50 % im ersten Jahr Nur Startups/Gründer, kostenlose Mitgliedschaft
Saisonale Aktionen Bis 40 % (z. B. Black Friday) Zeitlich begrenzt
Praxistipp: Für etablierte KMU ist der Jahresrabatt (10 %) die sicherste Sparmöglichkeit. Halten Sie zusätzlich Ausschau nach saisonalen Aktionen (Black Friday, Jahreswechsel). Für Startups lohnt sich die Kombination aus Jahresplan und FounderPass-Gutschein - damit kann der Standard-Plan mit 20'000 E-Mails im ersten Jahr auf unter CHF 10/Monat sinken.

Partnerangebote und Rabatte

Neben den Einführungsrabatten bietet Brevo auch Partnerangebote und weitere Rabatte an, die auf die langfristige Zusammenarbeit und die Bindung von Geschäftspartnern abzielen. Die Rabattaktionen können saisonal oder im Rahmen von speziellen Marketingkampagnen variieren, daher ist es ratsam, sich beim Brevo Support nach aktuellen Angeboten zu erkundigen und keine Gelegenheit zu verpassen.

Diese Rabatte können besonders für Unternehmen von Vorteil sein, die nach einer skalierbaren und effizienten Lösung für ihr Kundenbeziehungsmanagement und ihre Marketingautomatisierung suchen. Durch die Nutzung von Rabatten können Unternehmen erheblich sparen und gleichzeitig von den Brevo-Funktionen und -Vorteilen wie Automatisierungen, Listenverwaltung und einer hohen Zustellbarkeit von Transaktions-E-Mails profitieren.

Ziele definieren: Daten, Segmente, Prioritäten

Sie wollen wachsen, doch wohin zuerst? Ohne klare Daten bleiben Chancen unscharf. Segmente verrutschen, Prioritäten verwässern.

Daten klären: Welche Signale wirklich zählen

Bevor irgendein Journey-Builder gestartet wird, braucht es eine nüchterne Bestandsaufnahme. Welche Daten sind vorhanden, wie aktuell sind sie, und wofür werden sie konkret eingesetzt? Unternehmen sparen enorm Zeit, wenn sie früh zwischen Signalen (z. B. besuchte Seiten, geöffnete E-Mails) und Stammdaten (z. B. Branche, Firmengrösse) unterscheiden. Denn Signale treiben Timing und Personalisierung, Stammdaten stützen die Relevanz und das Targeting.

Ich empfehle, jeden Datentyp einem klaren Nutzen zuzuordnen: Conversion erhöhen, Churn senken, Upsell identifizieren oder Service proaktiv steuern. In einem Projekt habe ich gesehen, wie ein Team hunderte Felder sammelte, jedoch keine Kampagne damit präziser wurde. Erst als wir drei Schlüsselmetriken definierten, Kaufbereitschaft, Kontaktfrequenz und Produktinteresse, stieg die Effizienz. Weniger Felder, bessere Entscheidungen.

Segmente bauen: Einfach starten, sauber wachsen

Gute Segmente sind stabil, nachvollziehbar und wartungsarm. Beginnen Sie bewusst simpel: Interessenten, Neukunden, aktive Bestandskunden, inaktive Kunden. Darauf setzen Sie Verhaltens-Slices wie „wiederkehrende Website-Besucher in den letzten 14 Tagen" oder „Demo angefragt, aber nicht gebucht". Diese Logik passt zur integrierten Brevo-Umgebung, in der E-Mail, SMS, WhatsApp und Formulare zusammenspielen und Segmente dynamisch aktualisiert werden.

Ein häufiger Fehler: zu feine Segmente ohne ausreichend Volumen. Das erhöht Kosten und bremst die Lernkurve, weil Kampagnen kaum statistische Aussagekraft erreichen. In einem Mandat senkten wir die Anzahl Zielgruppen von 42 auf 9. Ergebnis: weniger Pflegeaufwand, klarere Metriken, schnellere Iterationen.

Prioritäten setzen: Aufwand, Nutzen, Brevo Preise

Starten Sie mit Journeys, die rasch Wirkung zeigen: Willkommenskette, Lead-Nurturing nach Formularen, Reaktivierung inaktiver Kontakte, Termin-Erinnerungen. Diese Szenarien sind durch Brevos integrierte Kanäle schnell aufgesetzt und liefern früh Daten für Optimierungen.

Dazu passt die Preisfrage: Brevo Preise richten sich primär nach Versandvolumen, Kontakten und Funktionsumfang. Der clevere Weg: Ziele definieren, benötigte Features ableiten, dann den Plan wählen, der genau diese Vorhaben ermöglicht, nicht mehr, nicht weniger.

  • Erst Nutzen klären, dann Daten wählen. Signale und Stammdaten strikt trennen.
  • Segmente gross starten, Wirkung testen, dann verfeinern. Karteileichen konsequent abbauen.
  • Prioritäten nach Aufwand/Nutzen ordnen. Brevo Preise am tatsächlichen Feature-Bedarf ausrichten.

Typische Fehler vermeiden: Datenqualität vor Automatisierung

Daten wirken banal, doch sie entscheiden. Automatisieren geht schnell, aber selten sinnvoll. Genauigkeit spart Kosten und Nerven.

Warum Datenqualität vorgeht

Viele Unternehmen starten voller Energie mit Automationen, weil die Plattform es so einfach macht. Doch wenn Felder doppelt existieren, Kontakte dupliziert sind und Einwilligungen fehlen, wird jeder Flow zum Zeitfresser. Personalisierte Customer Journeys werden dann zur Lotterie, statt verlässlich Conversion zu steigern. Wer zuerst Daten klärt, erhöht den Nutzen der Plattform und schützt Budgets.

Brevo bündelt E-Mail, SMS, Chat, CRM und Reporting in einem System, das kanalübergreifend arbeitet. Genau deshalb hat Datenqualität Priorität: Ein Fehler pflanzt sich über alle Touchpoints fort.

Pragmatisches Vorgehen statt Blindflug

Starten Sie mit einem kompakten Daten-Audit, das in Tagen machbar ist, nicht in Monaten. Identifizieren Sie die relevanten Quellen, definieren Sie ein schlankes Felder-Set und legen Sie klare Eigentümerschaft fest. Felder wie Branche, Firmengrösse, Lifecycle-Phase und Einwilligungen verdienen Standardwerte und Validierungen.

In einem Projekt habe ich gesehen, wie ein Team drei Jahre Historie ungereinigt übernahm und sofort mehrstufige Kampagnen startete. Nach zwei Wochen klagten Vertrieb und Support über irrelevante Leads und falsche Anreden. Wir stoppten, führten eine saubere Dublettenlogik ein, normalisierten Felder und trennten alte von aktiven Kontakten. Nach dem Re-Start sanken Abmeldungen deutlich, und der Vertrieb bestätigte bessere Passung der Leads.

Saubere Journeys statt chaotischer Signale

Personalisierung wirkt nur, wenn die Segmentlogik stabil bleibt. Legen Sie deshalb klar fest, was eine qualifizierte Anfrage ausmacht und welche Signale lediglich Interesse zeigen. Ein praxisnahes Lead Scoring baut auf wenigen Kriterien auf, die der Vertrieb bestätigt.

Testen Sie jede neue Journey mit kleinen Kohorten, bevor Sie skalieren. Reporting gehört von Anfang an dazu: Definieren Sie eine Handvoll Kern-KPIs, die wirklich Entscheidungen stützen. Öffnungsraten sind nett, aber Conversion zum Termin und Angebotsquote entscheiden über Effizienz.

  • Daten zuerst klären: Kernfelder, Dubletten, Einwilligungen und Events standardisieren, dann automatisieren.
  • Klein starten, sauber messen: Journeys mit Kohorten testen, KPIs auf echte Conversion ausrichten.
  • Nachhaltig arbeiten: Eigentümerschaft, Dokumentation und Naming sorgen für Effizienz statt spätere Umwege.

Startklar werden: Systeme verbinden, Tracking einrichten

Alles ist eingerichtet, doch Daten fehlen. Kampagnen laufen, aber blind. Verknüpfungen und Tracking entscheiden.

Systeme richtig anbinden: pragmatischer Start statt Umweg

Welche Systeme müssen zuerst sprechen, und welche warten noch? Die Antwort lautet: Starten Sie dort, wo Daten den Umsatz treiben. Meist sind das CRM, Website, E-Mail und der Shop, später Support und Ads. Ein System of Record definieren hilft, Dubletten und Konflikte zu vermeiden.

Beginnen Sie mit wenigen, sauberen Feldern: Kontaktstatus, Quelle, Produktinteresse, Lifecycle. Mappen Sie diese Felder beidseitig, testen Sie die Richtung, und dokumentieren Sie die Regeln. Ein häufiger Fehler: Alles synchronisieren zu wollen, ohne Relevanz zu prüfen.

Tracking sauber aufsetzen: messen statt im Blindflug

Ohne zuverlässiges Tracking wirken Journey-Ideen wie schöne Skizzen. Entscheidend sind konsistente UTM-Parameter, definierte Events und ein funktionierendes Consent-Management. Legen Sie eine einfache Namenslogik fest, bevor die erste Kampagne live geht.

Welche Events sind wirklich relevant? Orientieren Sie sich am Kaufprozess: Besuch Kategorie, Produkt angesehen, Leadformular gestartet, Lead abgeschickt, Angebot angefordert, Kauf abgeschlossen.

  • Definieren Sie Datenhoheit: CRM führt, Marketing liest und schreibt selektiv.
  • Standardisieren Sie UTM-Parameter: Quelle, Medium, Kampagne, Inhalt, Term konsistent.
  • Erstellen Sie ein Event-Set: 6 bis 8 Kern-Events entlang des Kaufprozesses.
  • Dokumentieren Sie Feldmapping und Sync-Takte, inklusive Konfliktregeln.
  • Testen Sie jede Verbindung mit einem festen Szenario-Set vor Go-live.

Customer Journeys aufsetzen: vom Trigger zur Aktion

Ein Klick, und alles bewegt sich. Doch starten Sie nicht im Blindflug. Erst Trigger, dann Aktion, effizient.

Wer Customer Journeys sauber aufsetzt, spart Zeit, reduziert Umwege und schafft messbaren Nutzen. Der Weg dahin ist weniger Magie als Handwerk: klare Trigger, schlanke Aktionen, konsequentes Messen.

Trigger sauber definieren: Daten statt Bauchgefühl

Ein Trigger ist das Startsignal der Journey: ein Formular-Submit, eine Produktansicht, ein abgebrochener Warenkorb, ein Vertragsrenewal, ein Supportticket, das geschlossen wurde. Die Versuchung ist gross, jede Interaktion als Trigger zu nehmen. Doch je mehr Einstiege, desto diffuser die Steuerung.

  • Trigger: „Rückkehr auf die Preisseite" - Aktion: personalisierte Vergleichsmail mit 2 klaren Optionen
  • Trigger: „Warenkorbabbruch 2 Stunden ohne Kauf" - Aktion: kurze Erinnerung via E-Mail, danach einmalig SMS
  • Trigger: „Demo angefragt" - Aktion: sofortige Bestätigung, CRM-Task für Sales, Follow-up nach 24 Stunden
  • Trigger: „Plan läuft in 14 Tagen aus" - Aktion: Renewal-Sequenz mit Nutzen-Reminder und einfacher Verlängerung
  • Trigger: „Supportticket gelöst" - Aktion: NPS-Umfrage, danach Feature-Tipp passend zum Anliegen

Aktionen priorisieren: Weniger Schritte, mehr Nutzen

Eine Aktion muss dem Moment entsprechen und Reibung reduzieren: die richtige Botschaft, der flachste Klickpfad, der passende Kanal. Drei bis fünf gut gewählte Schritte pro Journey reichen meist. Lange Ketten versprechen Tiefe, liefern aber selten mehr Nutzen. Planen Sie stattdessen klare Abbruchkriterien: Ziel erreicht, Kanal gewechselt, oder „kein Interesse" erkannt.

Messen, lernen, skalieren: Ohne Blindflug

Starten Sie mit vier Messpunkten: Entry-Rate je Trigger, Klick- oder Reply-Rate der ersten Aktion, Zielerreichung (z. B. Demo gebucht, Kauf abgeschlossen) und Zeit bis zum Abschluss. Testing heisst nicht Dauer-A/B ohne Erkenntnis. Testen Sie zuerst die entscheidende Hypothese: Betreffzeile für Öffnungen, Value Proposition für Klicks, Incentive für Abschluss.

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Erfolg messen: KPIs, Attribution, Lerneffekte

Ergebnisse zählen, doch Ressourcen sind knapp. Daten sind da, aber fragmentiert. Sie brauchen Klarheit, und zwar schnell.

Messbarkeit entscheidet, ob Marketing und Vertrieb gemeinsam Wirkung erzeugen oder im Blindflug verharren. Wer Kanäle in Brevo zentral steuert, hat einen Vorteil: konsistente Daten zu Kampagnen, Kontakten und Umsätzen.

KPIs definieren: von Output zu Wirkung

Output-Kennzahlen wie Öffnungsrate sind nützlich, wirken aber selten auf Umsatz. Wirkung entsteht, wenn Kennzahlen entlang der Customer Journey sauber verbunden sind. Starten Sie mit wenigen, robusten Kennzahlen:

  • Cost per Lead und Lead-zu-Meeting-Rate: zeigt Effizienz der Akquise statt nur Volumen.
  • Sales Qualified Leads (SQL) pro Kanal: verbindet Marketingaktivität mit Vertriebsnutzen.
  • Pipeline-Wert und Win-Rate: misst echte Wirkung auf Umsatz, nicht nur Klicks.
  • Time-to-First-Value: wie schnell erzeugt der Erstkontakt Nutzen für den Kunden.
  • Customer Acquisition Cost vs. Customer Lifetime Value: zentrale Rentabilitätskontrolle.

Attribution pragmatisch: so wird Zuordnung brauchbar

Perfekte Attribution gibt es nicht, aber brauchbare. Last-Touch macht schnelle Entscheidungen möglich, verzerrt jedoch die Rolle früher Kontakte. First-Touch beleuchtet die Herkunft guter Leads, vernachlässigt aber Nurturing. Wählen Sie deshalb ein Primärmodell, meist Last-Touch für kurzfristige Optimierung, und ergänzen Sie es monatlich um First-Touch-Auswertungen für Kanalstrategie.

Technisch zählt Hygiene mehr als Komplexität. Konsistente UTM-Namen, eindeutige Kampagnen-IDs und ein Pflichtfeld für Quelle/Medium bei Manuelleinträgen verhindern Lücken.

Lerneffekte sichern: vom Test zur Routine

Ohne Lerneffekte bleiben Zahlen Deko. Verankern Sie deshalb einen fixen Lernzyklus: Hypothese, Test, Entscheidung, Skalierung. In Brevo gelingt das mit A/B-Tests für Betreffzeilen, Versandzeit und Sequenzen, kombiniert mit Holdout-Gruppen für realistische Vergleichswerte.

Legen Sie ein schlankes Experiment-Log an: Hypothese, KPI, Ergebnis, Folgemassnahme. Jeden Freitag 20 Minuten Review, Montag Umsetzung. So entsteht ein Takt, der Effizienz steigert und Zeitfresser reduziert.

Brevo für Unternehmen: Welcher Plan passt?

Brevo, bekannt für seine umfassende CRM-Plattform, ist für Unternehmen jeglicher Grösse geeignet. Von Start-ups bis hin zu grossen Konzernen bietet Brevo massgeschneiderte Lösungen für effektives Kundenbeziehungsmanagement und Marketingautomatisierung.

Empfehlung nach Unternehmensgrösse

Unternehmenstyp Empfohlener Plan Ca. CHF/Monat Begründung
Solo-Selbständige / Startups Free CHF 0 300 E-Mails/Tag reichen für den Start, CRM und Automation inklusive
Kleine KMU (1 bis 10 MA) Starter oder Standard CHF 8 bis 36 Standard empfohlen wegen Landing Pages und A/B-Tests
Mittlere KMU (10 bis 50 MA) Standard CHF 50 bis 75 Multi-User, erweiterte Reports, skalierbar
Grössere Unternehmen (50+ MA) Professional ab CHF 489 WhatsApp, Contact Scoring, KI-Segmentierung, 10 User
Enterprise / Konzerne Enterprise Individuell Dedicated Manager, SLA, SSO, unbegrenzte User

Worauf es bei der Planwahl wirklich ankommt

Die Wahl des Plans sollte vom Nutzen her gedacht werden: Welche Automations-Tiefe benötigen Sie heute, und welche in sechs Monaten? Wie viele Nachrichten pro Monat sind realistisch, wenn Journeys skalieren? Aus meiner Erfahrung lohnt es sich, drei Annahmen im Voraus zu testen: Volumen, Feature-Bedarf und Team-Komplexität.

In der Praxis verschätzt sich fast jedes Team beim Volumen, weil Automationen still wachsen. Ein Willkommensflow wird ergänzt, ein Warenkorbabbruch kommt dazu, dann ein Reaktivierungsprogramm: schon verdoppelt sich der Versand. Deshalb empfehle ich, vor der Entscheidung eine Vier-Wochen-Simulation im aktuellen System zu fahren.

Kundenbeispiele und Erfolgsgeschichten

Brevo hat sich als verlässlicher Partner für über 500'000 Kunden etabliert, darunter namhafte Unternehmen wie Michelin, Huawei, eBay, Carrefour und Sodexo. Diese Unternehmen haben die CRM-Plattform von Brevo genutzt, um dauerhafte Kundenbeziehungen aufzubauen und ihre Kommunikationsstrategien zu verbessern.

Für weitere Informationen über die Möglichkeiten, die Brevo Unternehmen bietet, besuchen Sie unsere Seite zum Brevo Testbericht. Dort finden Sie detaillierte Einblicke, wie Brevo Ihre Unternehmensziele unterstützen kann, sowie Informationen zu den Brevo Kosten und wie Sie diese in Ihr Budget einplanen können.

Immer wieder führen wir Evaluationen von Marketing Automation Software durch, wo wir unter anderem Brevo empfehlen. Sprechen Sie uns an und erfahren Sie, was wir in den letzten Demos über Brevo erfahren haben.

Wollen Sie weg vom Blindflug und das Tool-Chaos endlich in ein steuerbares System verwandeln? In Projekten habe ich gesehen, wie integrierte Journeys Effizienz heben und Fehler vermeiden. Mit einem System statt Flickwerk sparen Teams Zeitfresser und treffen bessere Entscheidungen.

Brevo bündelt Kanäle, automatisiert Abläufe und macht Resultate messbar, vom ersten Kontakt bis zum Abschluss. Wer Brevo Preise nüchtern gegen den erzielten Nutzen stellt, vermeidet Umwege und gewinnt Planungssicherheit. Marketing und Verkauf greifen sauber ineinander.

Wenn Sie Ergebnisse statt Versprechen wollen, starten Sie pragmatisch. Buchen Sie einen kurzen Termin, klären Sie offene Fragen und legen Sie den ersten sinnvollen Schritt fest.

Kostenlose Beratung: Welches Brevo-Paket passt zu Ihrem KMU?

Häufige Fragen zu Brevo Preisen (FAQ)

Wie berechnet Brevo die Preise, nach Kontakten oder E-Mails?

Brevo kalkuliert primär nach versendeten E-Mails pro Monat. Allerdings gibt es seit Oktober 2025 auch Kontaktlimits pro Tier: Starter und Standard starten bei 500 Kontakten und steigen mit dem E-Mail-Volumen. Das genaue Kontaktlimit im Free-Plan ist widersprüchlich dokumentiert (siehe Fussnote in der Preistabelle). Der gewählte Plan bestimmt Funktionsumfang (z. B. Automationen, Berichte) und Versandlimits. Für SMS und WhatsApp gelten nutzungsbasierte Tarife.

Welche Preispläne gibt es und worin unterscheiden sie sich?

Brevo bietet einen kostenlosen Einstieg sowie die Stufen Starter (ab € 7/Mt.), Standard (ab € 15/Mt.), Professional (ab € 499/Mt.) und Enterprise (individuell). Unterschiede liegen im monatlichen E-Mail-Volumen, Reporting-Tiefe, Automation, Teamfunktionen und Supportlevel. Höhere Stufen bieten oft erweiterte Rechteverwaltung und SLA-Optionen.

Sind SMS, WhatsApp und Transaktionsmails im Preis enthalten?

Transaktions-E-Mails sind in allen Plänen enthalten. SMS und WhatsApp werden separat abgerechnet, pro Nachricht mit länderspezifischen Tarifen. Prüfen Sie die Raten pro Land und die Limits pro Kanal, um Budget und Prioritäten sauber zu steuern.

Ist Brevo günstiger als Mailchimp?

Ja, in den meisten Szenarien ist Brevo deutlich günstiger als Mailchimp. Ein KMU mit 10'000 Kontakten und 40'000 E-Mails monatlich zahlt bei Brevo ca. CHF 55 (Standard), bei Mailchimp ca. CHF 135. Das entspricht einer Ersparnis von rund 60 %. Der Hauptgrund: Brevo berechnet nach E-Mail-Volumen, Mailchimp nach Kontaktanzahl.

Gibt es Rabatte bei jährlicher Zahlung oder längerer Laufzeit?

Ja, Brevo bietet 10 % Nachlass bei jährlicher Abrechnung. Für Startups und Gründer besteht zusätzliches Einsparpotenzial durch FounderPass-Gutscheine (bis 75 % im ersten Jahr) und das Brevo Startups & VCs Programm. Etablierte KMU profitieren vor allem vom Jahresrabatt und saisonalen Aktionen. Klären Sie Vertragsbedingungen, Kündigungsfristen und Rechnungswährung vorab.

Ist Brevo DSGVO- und revDSG-konform?

Ja. Brevo ist ein französisches Unternehmen mit Sitz in Paris und speichert Daten standardmässig in der EU. Ein Data Processing Agreement (DPA) ist verfügbar. Aus Schweizer Sicht ist die EU zwar ein Drittstaat, verfügt aber über einen Angemessenheitsbeschluss des EDÖB - Datenübertragungen sind damit ohne Zusatzmassnahmen zulässig.

Welche Zusatzkosten können anfallen?

Mögliche Zusatzpositionen: dedizierte IP-Adresse (€ 251/Jahr, ca. CHF 233), Logo-Entfernung (€ 9/Mt., ca. CHF 8), zusätzliche Benutzer (€ 9/Mt. pro User, ca. CHF 8), erweiterter Support/SLA, Onboarding oder Migration, höhere API-Limits. Auch SMS-/WhatsApp-Guthaben und verifizierte Absendernummern verursachen Kosten. Diese Posten sind planbar, wenn sie im Scoping früh erfasst und separat budgetiert werden.

Wie schneidet Brevo im Vergleich zu HubSpot ab?

Brevo ist für die meisten KMU deutlich günstiger als HubSpot. Während Brevo volle Marketing-Automation ab CHF 15/Mt. bietet, verlangt HubSpot dafür den Professional-Plan ab € 800/Mt. plus € 3.000 Onboarding-Gebühr. Zudem berechnet HubSpot nach Kontaktanzahl, Brevo nach E-Mail-Volumen. HubSpot punktet dagegen mit einem Best-in-Class-CRM und starken Content-Tools. Für KMU mit begrenztem Budget ist Brevo die wirtschaftlichere Wahl.

Ist Brevo oder ActiveCampaign besser für Schweizer KMU?

ActiveCampaign (ab CHF 15/Mt. für 1'000 Kontakte) skaliert dank stärkerer Automationen, wird aber bei wachsenden Listen teuer. Brevo rechnet nach E-Mail-Volumen statt nach Kontaktanzahl, bietet integrierte Transaktions-E-Mails und ein günstigeres Preismodell. Beide Plattformen bieten EU-Hosting an, wobei Brevo Daten standardmässig in Frankreich speichert und ein europäisches Unternehmen ist.