Last Updated on 14. April 2026 by Alex

E-Mail gehört zu den wenigen digitalen Kanälen, die Unternehmen direkt steuern können. Keine Algorithmen, keine Reichweitenbeschränkungen, kein Plattform-Risiko. Die Nachricht erreicht den Empfänger - sofern Liste, Inhalt und Timing stimmen. Gerade deshalb bleibt E-Mail-Marketing für viele Unternehmen ein zentraler Kanal: direkt, messbar und unabhängig von externen Plattformen.

Das beste Newslettertool gibt es allerdings nicht pauschal. Ein kleines Unternehmen, das saisonale Kampagnen versendet, hat andere Anforderungen als ein Team mit Lead Nurturing Prozessen oder ein Online-Shop, der Warenkorbabbrüche automatisiert bespielt. Die Tool-Wahl hängt von Reifegrad, Automation-Tiefe, CRM-Anforderungen und Datenschutz-Setup ab - nicht von einem einzigen Ranking.

Dieser Artikel vergleicht 20 Newsletter-Tools nach Automation-Tiefe, Preisstruktur, Schnittstellen und Datenschutz. Sie finden eine klare Orientierungshilfe nach Use Case - damit Sie nicht das günstigste, sondern das passende Tool wählen. Den strategischen Rahmen dazu liefert unser Leitfaden zum E-Mail-Marketingplan.

Schnellantwort: Welches Newslettertool ist das beste?

Es gibt kein universell bestes Newslettertool - die richtige Wahl hängt vom Einsatzfeld ab:

  • Einsteiger & kleine Teams: Brevo oder MailerLite (grosszügige Free-Pläne, schneller Start)
  • B2B mit CRM & Lead Nurturing: ActiveCampaign oder HubSpot (verhaltensbasierte Automation, CRM integriert)
  • E-Commerce & D2C: Klaviyo oder Drip (Shopify/WooCommerce-Integration, Predictive Analytics)
  • DACH-Datenschutz: CleverReach oder Brevo (EU-Serverstandort, DSGVO-konforme Infrastruktur)
  • Schweizer KMU mit CH-Datenresidenz: MailXpert (Serverstandort Schweiz, nDSG-konform)

Alle 20 Tools im Detailvergleich mit Preisen, Stärken und Einschränkungen finden Sie weiter unten.

Key Takeaways: Newslettertool-Wahl 2026

  • Kanalrelevanz: E-Mail bleibt für viele Unternehmen einer der wenigen direkt steuerbaren Marketingkanäle - ohne Algorithmus-Abhängigkeit.
  • Kein universelles Beste-Tool: Einfache Newslettertools, Marketing Automation Plattformen und E-Commerce-Lösungen erfüllen unterschiedliche Anforderungen - die Wahl hängt vom Einsatzfeld ab.
  • Automation entscheidet: Verhaltensbasierte Automationen steigern die Conversion nachweislich gegenüber einmaligem Versand - ab einer bestimmten Listengrösse lohnt sich der Mehraufwand.
  • Datenschutz mit Bedacht: DSGVO- und nDSG-konforme Setups hängen nicht nur vom Tool ab, sondern von Vertrag, Datenfluss und internen Prozessen - Tool-Auswahl und rechtliche Prüfung sind getrennte Schritte.
  • Wechselkosten beachten: Ein frühzeitiger Toolwechsel ist aufwendig. Besser: von Anfang an den nächsten Wachstumsschritt mitdenken.

→ Überblick zur Systemarchitektur: Marketing Automation Architektur & Workflows

DEFINITION: NEWSLETTERTOOL

Ein Newslettertool ist Software zur Erstellung, Verwaltung und automatisierten Verteilung von E-Mail-Kampagnen. Im Unterschied zu einer Marketing Automation Plattform liegt der Fokus auf dem geplanten Massenversand an Listen. Sobald verhaltensbasierte Reaktionen, Lead Scoring, CRM-Anbindung oder komplexe Segmentierung gefragt sind, empfiehlt sich eine umfassendere Lösung. Die Grenzen zwischen den Kategorien verschwimmen zunehmend - viele der hier verglichenen Tools bieten beides.

Tool-Kategorien: Welches Tool gehört wohin?

Nicht jedes Tool in diesem Vergleich erfüllt dieselbe Funktion. Für eine saubere Auswahl hilft diese Einordnung - bevor Sie die Details lesen:

Orientierungshilfe: Tool-Kategorien 2026
Kategorie Tools Typischer Einsatz
Standard-Newsletter Brevo, MailerLite, CleverReach, Rapidmail, Cleverelements, Mailchimp Regelmässiger Versand, kleine Teams, Einsteiger
Marketing Automation ActiveCampaign, HubSpot, GetResponse, Klick-Tipp, Evalanche Segmentierung, Lead Nurturing, CRM-Anbindung, Sales-Prozesse
E-Commerce & D2C Klaviyo, Drip Shop-Integration, Verhaltens-Automationen, D2C, CLV-Optimierung
Creator Economy Kit, AWeber Blogger, Podcaster, Creator, Subscriber-Monetarisierung
Agenturen & Multi-Account Campaign Monitor, Emma, Mailify Design-fokussierte Teams, mandantenfähige Strukturen, lokale Datenhaltung
SaaS & Conversational Intercom Chat-First, Support-Automation, kein klassischer Newsletter
Schweizer Anbieter MailXpert Hosting CH, nDSG-konformes Setup, Schweizer KMU

20 Newsletter-Tools 2026 im Überblick

Einstiegspreis für ca. 500-1'000 Kontakte. Zustellbarkeit: ✓ = strukturell hohe Zustellrate (EU-Infrastruktur, Sender-Reputation), - = keine Angabe des Anbieters.

Tool Free-Plan Ab Preis Zustellbarkeit Automation Ideal für
Brevo ✓ 300/Tag ca. CHF 9/Mt. Basis Einsteiger, KMU
CleverReach ✓ 250 Kontakte ca. CHF 13/Mt. Mittel KMU, DACH
GetResponse ca. CHF 14/Mt. Stark KMU, Scale-ups
Rapidmail ca. CHF 9/Mt. Basis KMU, DACH
ActiveCampaign ca. CHF 14/Mt. Hoch Sehr stark B2B + B2C
Mailchimp ✓ 500 Kontakte ca. CHF 10/Mt. Mittel Mittel Einsteiger, Global
Klick-Tipp ca. CHF 32/Mt. - Stark DACH Marketing
Cleverelements ✓ 250 Kontakte ca. CHF 10/Mt. Basis Einsteiger, DACH
MailerLite ✓ 1'000 Kontakte ca. CHF 9/Mt. - Mittel Blogger, KMU
Mailify ca. CHF 42/Mt. - Basis KMU, Agenturen
Emma ca. CHF 88/Mt. - Mittel US Mid-Market
AWeber ✓ 500 Kontakte ca. CHF 13/Mt. - Basis Creator, Einsteiger
Evalanche Auf Anfrage Enterprise Enterprise DACH
Kit (ConvertKit) ✓ 10'000 Kontakte ca. CHF 22/Mt. - Mittel Creator Economy
Campaign Monitor ca. CHF 10/Mt. - Basis Agenturen
Drip ca. CHF 35/Mt. - Stark E-Commerce
Klaviyo ✓ 250 Kontakte ca. CHF 18/Mt. - KI-gestützt E-Commerce, D2C
MailXpert CHF 20/Mt. - Mittel 🇨🇭 Schweizer KMU
Intercom ca. CHF 66/Mt. - Stark SaaS, Support
HubSpot ✓ bis 2'000 E-Mails/Mt. Starter: ca. CHF 14/Mt. - Mittel B2B, CRM-Nutzer

Preisangaben in CHF sind Umrechnungswerte (1 EUR ≈ 0.95 CHF | 1 USD ≈ 0.89 CHF, Kurs Q1 2026). Schweizer Anbieter in CHF exakt. Preise bitte vor Kauf direkt beim Anbieter prüfen.

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Beste Newsletter Tools

Wann reicht ein einfaches Newslettertool nicht mehr?

Ein einfaches Newslettertool ist die richtige Wahl, solange Sie primär geplante Informationen an eine feste Empfängerliste versenden. Es stösst an seine Grenzen, sobald folgende Anforderungen entstehen:

  • Verschiedene Zielgruppen sollen getrennt und individuell angesprochen werden
  • Das Verhalten von Empfängern (Klicks, Seitenbesuche, Käufe) soll automatisch Folge-E-Mails auslösen
  • Leads sollen qualifiziert, priorisiert und an den Vertrieb übergeben werden
  • E-Mail-Kommunikation soll eng mit einem CRM-System verzahnt sein
  • Mehrstufige Nurturing-Strecken oder Sales Funnels sollen ohne Programmieraufwand aufgebaut werden

Spätestens dann ist nicht mehr das günstigste Newslettertool gefragt, sondern eine Marketing Automation Plattform. Der entscheidende Unterschied: Automation-Plattformen reagieren auf Verhalten, Newslettertools reagieren auf Kalender.

Praxistipp: Prüfen Sie vor der Tool-Wahl, ob Sie in den nächsten 12 Monaten Segmentierung, Lead Scoring oder CRM-Integration benötigen werden. Ein Toolwechsel nach 6 Monaten kostet mehr Zeit als die initiale Evaluierung. Wer Wachstumspläne hat, sollte direkt mit einer skalierbaren Lösung starten.

Sie sind unsicher, ob ein Newslettertool oder eine Automation-Plattform zu Ihrem Unternehmen passt? In einem kostenlosen Erstgespräch klären wir Ihren Bedarf.

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Die 20 besten Newsletter-Tools 2026 im Detail

E-Mail-Newsletter versenden kann jedes der folgenden Tools. Ob es für den Einsatz im eigenen Unternehmen geeignet ist, entscheidet sich am Funktionsumfang, den Schnittstellen und der Automation-Tiefe. Hier finden Sie alle 20 Tools mit klaren Stärken, Einschränkungen und Preisangaben (Stand Q1 2026).

Brevo (ehemals Sendinblue)

Preis: Free-Plan (300 E-Mails/Tag, beschränkte Funktion). Starter: ca. CHF 8/Mt. (€9) für 5'000 E-Mails. Business: ca. CHF 17/Mt. (€18) für 5'000 E-Mails + Automation. Brevo Plus (Enterprise) auf Anfrage.

Wer einen Newsletter-Anbieter sucht, um damit erste Newsletter-Kampagnen durchzuführen, ist mit Brevo/ Newsletter2go/ sendinblue sicherlich richtig beraten. Hier sind solide Standardfunktionen für günstiges Geld dabei. Zudem ist die Bedienung sehr einfach und optimal auf die deutsche Sprache ausgelegt. Neu gehört Newsletter2Go zum französischen sendinblue, was neu Brevo heisst.

siehe unseren Artikel zu Brevo Preise und zum grossen Brevo Vergleich Test

Die 20 besten Newsletter-Tools 2026 im Vergleich Newsletter2go
P

TÜV-zertifizierte Software, die vollautomatische Listenpflege bietet

Geschlechtsspezifische Segmentierung (männlich oder weiblich) automatisiert

Produktdaten werden komplett eingelesen und Reporting ist ideal für eshops (Woocommerce, Shopware, Shopify, Prestashop, Oxid…)

O

Wenig weit entwickelte Automatisierungen

Preismodell könnte flexibler sein

Kein Free-Plan verfügbar (nur 14-tägige Testphase)

CleverReach

Preis: Free bis 250 Empfänger (1'000 E-Mails/Mt.). Essential: ca. CHF 13/Mt. (€14) für 1'000 Kontakte. Professional: ca. CHF 22/Mt. (€23). Enterprise auf Anfrage. DSGVO-konform, Server in Deutschland.

Der Newsletter-Anbieter CleverReach ist inzwischen Marktführer bei den deutschen DIY-Newsletter Tools. Mit ersten Automatisierungsfunktionen lassen sich indessen zielgruppenorientierte Kampagnen bereits effizient umsetzen.

Ideal für: KMU und Agenturen im DACH-Raum, die professionelle Newsletter mit Basis-Automatisierungen und DSGVO-konformer deutscher Infrastruktur suchen.

Die 20 besten Newsletter-Tools 2026 im Vergleich cleverreach
P

Automation Visual Builder (Drag & Drop)

Editor erstellt Newsletter und Registrierungsformulare

Individualisierbare Templates mit A/B-Test-Funktion

O

Premium-Support relativ teuer - kostenloser Support limitiert

E-Mail-Editor teilweise eingeschränkt (Darstellungsprobleme)

Preis-Leistung im Vergleich zu Brevo oder MailerLite schwächer

GetResponse

Preis: Free-Plan verfügbar. Email Marketing: ca. CHF 14/Mt. (€15) für 1'000 Kontakte; Marketing Automation: ca. CHF 52/Mt. (€55); E-Commerce Marketing: ca. CHF 101/Mt. (€108).

Ist eine Newsletter-Kampagne soweit erfolgreich, möchten Unternehmen diese sicherlich dennoch weiter ausbauen. GetResponse bietet Skalierbarkeit von der ersten Newsletter-Kampagne bis hin zu beispielsweise weiterhin umfangreichen Enterprise-Features. Sie waren die ersten, die einen Kontakt als eine Person gesehen haben und nicht nur als eine E-Mail-Adresse in einer Liste. Neu gibt es Autofunnel, einen automatisierten Salesfunnel Generator. Wir sind sehr gespannt für welche Fälle dies funktioniert.

Die 20 besten Newsletter-Tools 2026 im Vergleich getresponse
P

E-Mail, Landingpages und Webinare in einer Plattform (bis Enterprise)

Editor mit Mobile-Vorschau und iStock-Integration (1'000+ Bilder)

Starke Analytics und Conversion-Tracking integriert

O

Zustellbarkeit unter DACH-Durchschnitt

Langsamer, schwer erreichbarer Support

Automation nicht zuverlässig, teils fehleranfällig

Rapidmail

Kleinversender, die dagegen nur zu saisonalen Anlässen einen Newsletter versenden, sind mit Rapidmail möglicherweise allerdings schon ideal beraten.

Ideal für: Kleinunternehmen und Händler, die saisonale oder anlassbezogene Newsletter versenden - ohne komplexe Automation, mit einfacher Handhabung und fairen Pay-as-you-go-Preisen.

Preis: Ab ca. CHF 9/Mt. (€10) für bis 500 Empfänger/Monat. Pay-as-you-go: €0.01/E-Mail (ca. CHF 0.01). Kein Free-Plan, aber 60 Tage kostenlos testen. DSGVO-konform, Server in Deutschland.

Die 20 besten Newsletter-Tools 2026 im Vergleich rapidmail
P

Sehr einfach zu bedienen - ideal für Einsteiger

Responsive Vorlagen, DSGVO-konform auf deutschen Servern

Spezialisiert auf saisonale und anlassbezogene Newsletter

O

Sperrige Segmentierung

Kein Autoresponder

Für Kleinstversender mit weniger als 2000

E-Mails deswegen möglicherweise teuer

ActiveCampaign

Mit der Eigenbezeichnung als «All-in-one Marketing Plattform» übertreibt ActiveCampaign keineswegs. Das Newslettertool-Feature ist stark, stellt aber nur einen Ausschnitt aus dem tatsächlichen Funktionsumfang von ActiveCampaign dar.

Preis: Starter: ca. CHF 14/Mt. ($15, ca. €14) für 1'000 Kontakte. Plus: ca. CHF 46/Mt. ($49, ca. €46). Professional: ca. CHF 74/Mt. ($79, ca. €73). Enterprise auf Anfrage.

ActiveCampaign Marketing Automation Software
P

Führend in E-Mail-Automation mit verhaltensbasiertem Tracking

CRM mit Sales Funnel direkt integriert - ideal für Vertriebsteams

Über 1'000 Integrationen und hohe Zustellbarkeit von 96%

O

Nur limitierte Anzahl von Schriftarten

Wenig detaillierte Reportings

Nur 5 kostenlose Möglichkeiten für Litmustest

Mehr Kontext und Entscheidungshilfe finden Sie hier: ActiveCampaign für B2C und B2B: Überblick

Mailchimp

Preis: Free (500 Kontakte, 1'000 Sends/Mt.). Essentials: ca. CHF 12/Mt. ($13, ca. €12) für 500 Kontakte. Standard: ca. CHF 19/Mt. ($20, ca. €19) für 500 Kontakte inkl. Automation.

Mailchimp ist sicherlich ein Name, den man ebenfalls schon einmal gehört hat. Dieses sehr bekannte Newsletter-System macht es dabei allerdings ausgesprochen leicht, gut gestaltete Kampagnen in ebenfalls kurzer Zeit einfach aufzusetzen. Dies ist zwar in Deutsch nicht einfach, da es diese Benutzersprache im 2023 immer noch nicht gibt - mehr darüber in unserem detaillierten Artikel.

zu 500 Kontakte pro Monat.

Die 20 besten Newsletter-Tools 2026 im Vergleich mailchimp
P

Zahlreiche Templates, Formulare und viele weitere Features, die dementsprechend gut gestaltete E-Mail-Kampagnen ermöglichen

Integrationen mit z.B. WooCommerce, Shopify, Magento

Social-Media-Funktionalität sehr gut

O

Kein Deutsch als Benutzersprache und für Support

Zustellbarkeit unter dem Branchendurchschnitt

Aufwendiges Setup - kein Spam-Test und keine eigene Tracking-Domain

Klick-Tipp

Diese Newsletter Software ist kurzum ideal für alle, die im Internet mit einem Produkt Geld verdienen. Egal, ob Ware oder Infoprodukt, Klick-Tipp ist als Anbieter für die Vermarktung per Newsletter hingegen mit den passenden Features aufgestellt und bittet sogar einen SmartWriter mit KI an.

Preis: Basic: ca. CHF 32/Mt. (€34) für bis 1'500 Kontakte. Premium: ca. CHF 73/Mt. (€78) für 10'000 Kontakte. Lernmaterialien und Community inklusive.

Die 20 besten Newsletter-Tools 2026 im Vergleich klick tipp
P

Spezialisiert auf Online-Marketing und Produktverkäufer im DACH-Raum

Dynamisches Tagging für Webseitenbesucher mit verhaltensbasierter Segmentierung

Starke Automation: ganze Kampagnen und Sales Funnels aufsetzen

O

Kein Template-Editor und keine native CRM-Anbindung

Menüs unübersichtlich - steile Lernkurve

Kein kostenfreier Test möglich

Cleverelements

Dieser Newsletter-Anbieter verfügt ferner über bereits 13 Jahre Erfahrung in diesem Segment. Cleverelements eignet sich hierzu ausserdem sogar für den globalen Einsatz und kann deswegen überdies mit namhaften Kunden werben.

Preis: Free bis 250 Kontakte. Starter: ca. CHF 10/Mt. (€11) für 1'000 Kontakte. Professional: ca. CHF 23/Mt. (€25) für 5'000 Kontakte.

Die 20 besten Newsletter-Tools 2026 im Vergleich cleverelements
P

Templates und einfaches Bausteinsystem - ideal für Einsteiger

White-Label-Programm für Agenturen verfügbar

CSA-zertifiziert - strukturell hohe Zustellbarkeit

O

Kein Autoresponder - keine Trigger-Automatisierungen

Editor veraltet, bedarf Überarbeitung

Kein deutschsprachiger Support per Telefon

MailerLite

Preis: Free bis 1'000 Abonnenten (12'000 E-Mails/Mt.). Growing Business: ca. CHF 9/Mt. (€10) für 1'000 Kontakte. Advanced: ca. CHF 19/Mt. (€20) mit A/B-Tests und Automationen. Enterprise auf Anfrage.

Mit Mailerlite kommt eine sehr junge und überdies moderne Newsletter Software ins Spiel. Einfache Bedienbarkeit und trotzdem kompromisslose Funktionalität stehen bei diesem Anbieter dementsprechend fest im Mittelpunkt.

Die 20 besten Newsletter-Tools 2026 im Vergleich mailerlite
P

Auf Einfachheit bei Design und Usability bedacht

Editor ist deswegen benutzerfreundlich und sehr schnell

Daher ideal für kleine Unternehmen

O

Benutzeroberfläche nur auf Englisch

Statistik-Features noch optimierbar - kein dediziertes Deliverability-Dashboard

Kundensupport-Antwortzeiten variabel

Mailify

Dieses Newslettertool ist in Frankreich inzwischen bereits stark verbreitet. Mailify ist jedoch gerade auch dabei, sich auch in der DACH-Region dementsprechend einen Namen zu machen.

Preis: Starter: ca. CHF 42/Mt. (€44) für 5'000 E-Mails. Premium: ca. CHF 74/Mt. (€79) für 15'000 E-Mails. Enterprise auf Anfrage. Pay-as-you-go verfügbar.

Die 20 besten Newsletter-Tools 2026 im Vergleich mailify
P

Empfängerdaten müssen im Gegensatz zu Mitbewerbern nicht in die Cloud geladen werden

Versanddaten verbleiben daher auf dem lokalen Rechner

Responsive, moderne Templates, schneller Support

O

Erweiterte Automationen fehlen noch

Segmentierung könnte intuitiver gestaltet sein

Relativ hoher Einstiegspreis ohne Free-Plan

Emma

Preis: Pro: ca. CHF 94/Mt. ($99, ca. €92) für bis 10'000 Kontakte. Plus: ca. CHF 188/Mt. ($199, ca. €185). Emma HQ (Multi-Account) ab ca. CHF 280/Mt. ($299, ca. €278). Kein Free-Plan.

Aussergewöhnliche Gestaltung und eine dementsprechend besonders komfortable Nutzererfahrung lassen dieses Newslettertool folglich auffallen. Emma richtet sich mit besonderen Angeboten jedoch aber in erster Linie an Non-Profit-Organisationen.

Die 20 besten Newsletter-Tools 2026 im Vergleich emma
P

Automatischer Versand auf Basis des Nutzerverhaltens

Eingebaute Templates und Branchen-Editor (Bildung, Franchise)

Mandantenfähig - ideal für Multi-Account-Strukturen

O

Relativ teuer im Vergleich zu europäischen Alternativen

Nur auf Englisch - kein DACH-Support

Kein Free-Plan, kein monatlich kündbares Einstiegspaket

AWeber

In Sachen E-Mail-Marketing ist AWeber ein entsprechend alter Hase auf dem Markt. Dieses Newslettertool aus den USA kann sich zwar folglich auf langjährige Erfahrung im Profisegment berufen, ist aber andererseits in manchen Bereichen nicht mit der Zeit gegangen.

Preis: Free bis 500 Kontakte (max. 3'000 E-Mails/Mt.). Lite: ca. CHF 14/Mt. ($15, ca. €14). Plus: ca. CHF 28/Mt. ($30, ca. €28). Unlimited: $899/Jahr (ca. CHF 840/Jahr).

Die 20 besten Newsletter-Tools 2026 im Vergleich aweber
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Drag&Drop-Editor mit über 700 Templates

Solide E-Mail-Grundfunktionen - zuverlässig für Einsteiger

Free-Plan bis 500 Kontakte, keine Kreditkarte nötig

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Für den Preis im Vergleich zu Mitbewerbern eher teuer

Automation sehr limitiert - keine verhaltensbasierten Flows

Benutzeroberfläche veraltet, kaum DACH-spezifisch

Evalanche

Evalanche kann wesentlich mehr, als entsprechend lediglich den Newsletterversand zu automatisieren. Diese Software besitzt darüber hinaus Funktionalitäten, die es obendrein zu einer vollwertigen Marketing Automation-Plattform machen.

Ideal für: Grosse DACH-Unternehmen und internationale Konzerne, die eine vollwertige Marketing Automation-Plattform mit maximaler DSGVO-Sicherheit und Enterprise-SLA benötigen.

Preis: Enterprise-Modell, individuell verhandelt. Erfahrungswerte: CHF 300-1'500/Mt. (ca. €320-1'600) je nach Volumen und Modulen. Preise nur auf Anfrage bei SC-Networks / Evalanche direkt.

Die 20 besten Newsletter-Tools 2026 im Vergleich evalanche
P

TÜV-zertifizierte Datensicherheit - DSGVO und BSI-konform

Ideal für Agenturen und internationale Enterprise-Unternehmen

Viele Schnittstellen für CRM, ERP, CMS und Shops eingebaut

O

Einrichtung hingegen erst nach etwa drei Werktagen abgeschlossen

12 Monate Mindestlaufzeit

Abhängig vom Vertragsmodell entstehen obendrein Zusatzkosten für Anwender-Support

Kit (ehemals ConvertKit)

ConvertKit ist eine erst relativ neue Newsletter- und E-Mail-Marketing Software und richtet sich indessen dabei vor allem an die Zielgruppe der Blogger, die entsprechend schnell und einfach E-Mails versenden möchten.

Preis: Free bis 10'000 Abonnenten (basic). Creator: ca. CHF 27/Mt. ($29, ca. €27) für 1'000 Kontakte. Creator Pro: ca. CHF 55/Mt. ($59, ca. €55). Referenz-Tool für die Creator-Economy.

Die 20 besten Newsletter-Tools 2026 im Vergleich convertkit
P

Mächtige Segmentierung

Bietet neben E-Mail auch Landingpages und ebenfalls Automationen an

Tagging-System zum entsprechend schnellen Hinzufügen und Entfernen von Abonnenten zu Workflows/Prozessen

O

Nur drei textbasierte E-Mail-Templates - kaum HTML-Design

Editor sehr limitiert und einfach gehalten

Kein DACH-Support und keine EU-Serveroption

Campaign Monitor

Preis: Lite: ca. CHF 10/Mt. ($11, ca. €10) für 500 Kontakte. Essentials: ca. CHF 37/Mt. ($39, ca. €36). Premier: ca. CHF 140/Mt. ($149, ca. €139). Pay-as-you-go ab $0.01/E-Mail (ca. CHF 0.01) verfügbar.

Dieser Newsletter-Anbieter hat zum Ziel, alle mit dem E-Mail-Marketing bereits entsprechend verknüpften Prozesse dementsprechend einfacher zu gestalten. Für besonders fortgeschrittene Nutzer gibt es bei CampaignMonitor indes jedoch auch Nachteile.

Neu gibt es seit anfangs 2020 einen Visual Builder für Automationen.

Ideal für: Agenturen und Design-orientierte Marketing-Teams, die eine visuell ansprechende E-Mail-Lösung mit soliden Automatisierungsfunktionen suchen.

Die 20 besten Newsletter-Tools 2026 im Vergleich campaignmonitor
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Einfach zu handhaben und zudem mit vielen Features ausgestattet

Günstiger Einstiegspreis bei vollen Schlüsselfunktionen

Grösster Vorteil: eigener AppStore mit Integrationen für zahlreiche andere Anwendungen und Services

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Telefonsupport nur im Premier-Tarif enthalten

Keine Bildbibliothek - externe Assets nötig

Für Einsteiger komplex und ohne Free-Plan zu hoch eingestiegen

Drip

Preis: Ab ca. CHF 37/Mt. ($39, ca. €36) für 2'500 Kontakte. Keine festen Pläne - Preis skaliert mit Kontaktzahl. Fokus E-Commerce: unlimitierte E-Mails + SMS-Add-on verfügbar.

Dieses Newslettertool kann ebenfalls viel mehr als lediglich nur E-Mails zu verschicken. Bei Drip handelt es sich dementsprechend eher um eine Marketing Automation Plattform, die aber ebenso komplexe Sales Funnel per E-Mail Marketing umsetzbar macht.

Ideal für: Online-Shops und E-Commerce-Unternehmen, die über reine Newsletter hinaus verhaltensbasierte Automationen und komplexe Sales Funnels aufbauen möchten.

Die 20 besten Newsletter-Tools 2026 im Vergleich drip
P

Rundum-Lösung für E-Mail-Marketing: Lead Automation, Nurturing und Targeted E-Mails

Alle Funktionalitäten bereits in der Gratis-Starterversion enthalten

Hohe Benutzerfreundlichkeit (UX)

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Kein CRM inkludiert - externe Integration nötig

Für B2B kaum geeignet, fokussiert auf E-Commerce

Kein Free-Plan und kein DACH-spezifischer Support

Klaviyo

Klaviyo hat sich zum führenden E-Mail- und SMS-Marketing-Tool im E-Commerce und D2C (Direct-to-Consumer)-Bereich entwickelt. Die Plattform ist tief in gängige Shop-Systeme wie Shopify, WooCommerce oder Magento integriert und ermöglicht eine extrem granulare Segmentierung basierend auf Kaufverhalten - was gekauft wurde, wie oft, wie viel ausgegeben wurde, Warenkorbabbruch etc. Dank starker KI-Funktionen (Predictive Analytics) können E-Commerce-Marken Kaufwahrscheinlichkeiten und den optimalen Versandzeitpunkt vorhersagen. Klaviyo positioniert sich zunehmend als B2C CRM-Plattform mit Fokus auf Customer Lifetime Value (CLV).

Fokus: E-Commerce, B2C, D2C (Direktvertrieb), schnelles Wachstum im Mid-Market-Segment. Nicht geeignet für klassisches B2B oder reine Newsletter ohne Shop-Anbindung.

Preis: Free bis 250 aktive Profile (500 E-Mails/Mt.). Email: ca. CHF 18/Mt. ($20, ca. €19) für bis 500 Profile. Email + SMS: ca. CHF 33/Mt. ($35, ca. €33). Preise skalieren mit Kontaktzahl - bei 10'000 Profilen ab ca. CHF 141/Mt. ($150, ca. €140).

Stärken: Beste E-Commerce-Integration (Shopify, WooCommerce), Marktführer in Predictive Analytics, extrem granulare Segmentierung auf Basis von Echtzeit-Kaufverhalten, E-Mail und SMS in einer Plattform.

Einschränkungen: DSGVO-Fokus primär US-zentriert (erfordert Anpassungen für EU-Compliance). Landingpages und Formulare sind funktional, aber nicht Kernkompetenz. Support in unteren Preis-Tiers nur per E-Mail.

P

Beste E-Commerce-Integration (Shopify, WooCommerce, Magento)

Marktführer Predictive Analytics - KI sagt Kaufzeitpunkt voraus

E-Mail + SMS in einer Plattform mit granularer Segmentierung und CLV-Reporting

O

DSGVO/EU-Compliance: US-Server-Standard, Anpassungen erforderlich

Nur für E-Commerce - ungeeignet für B2B oder Nicht-Shops

Preise steigen schnell bei wachsender Kontaktliste

MailXpert

Preis: Ab CHF 20/Mt. für bis 1'000 Kontakte. Professional: CHF 49/Mt. Enterprise auf Anfrage. Schweizer Server, DSGVO + nDSG konform. Preis-Leistung für KMU günstig.

Das Schweizer Newsletter Tool MailXpert kann ebenfalls nicht nur Newsletter versenden, sondern bietet vielmehr auch darüber hinaus folgerichtig wertvolle Features.

Die 20 besten Newsletter-Tools 2026 im Vergleich
P

Kann E-Mails automatisieren und Analysedaten erheben

Dynamischer Content, Landingpages, Formulare erstellen

Responsive Templates, A/B-Testing; E-Mail-Client-Vorschau und viele weitere starke Features

O

Relativ hohe Einrichtungsgebühr und 12 Monate Mindestlaufzeit

API-Zugriff in der Lite-Version kostenpflichtig

Kleineres Ecosystem - weniger Drittanbieter-Integrationen als US-Tools

Intercom

Preis: Starter: ca. CHF 70/Mt. ($74, ca. €69). Pro: ca. CHF 375/Mt. ($399, ca. €371). Premium ab ca. CHF 940/Mt. ($999, ca. €929). Add-ons (Fin AI, Proactive Support) separat berechnet.

Mit Intercom können Unternehmen nicht nur ebenso komplexe Newsletter-Kampagnen aufsetzen, sondern vielmehr ihren Erfolg auch auf weiteren Ebenen, wie Chat weiter ankurbeln.

Ideal für: SaaS-Unternehmen und Support-Teams, die E-Mail-Marketing mit Live Chat, Bots und Conversational Support in einer Plattform verbinden möchten.

Die 20 besten Newsletter-Tools 2026 im Vergleich intercom
P

Conversational Marketing und Customer Journey als Spezialität

Für Unternehmen jeder Grösse skalierbar - Startup bis Enterprise

Live Chat, Bots und E-Mail-Automation in einer Plattform

O

Keine für Mobilgeräte optimierten E-Mails

Kein Mailinglist-Management vorhanden

Keine Formulare - Fokus auf Chat, nicht E-Mail-Massenversand

HubSpot

HubSpot ist primär als CRM-Plattform bekannt - das integrierte E-Mail Marketing ist aber ein ernstzunehmender Newsletter-Kanal, besonders für B2B-Unternehmen, die E-Mail und CRM in einem Tool vereinen möchten. Der Free-Plan erlaubt bis zu 2'000 E-Mail-Versendungen pro Monat und enthält ein vollständiges CRM mit bis zu 1 Million Kontakten. Templates, Drag-and-Drop-Editor und grundlegende Segmentierung sind ohne Bezahlung verfügbar.

Fokus: B2B-Unternehmen mit CRM-Anforderung, Teams die bereits HubSpot Sales oder Service nutzen, Einsteiger mit Wachstumsplänen.

Preis: Free-Plan kostenlos (HubSpot-Branding, 2'000 E-Mails/Mt., bis 1 Mio. Kontakte im CRM). Starter: ca. CHF 14/Mt. (€15) für 1'000 Kontakte, kein HubSpot-Branding. Professional: ca. CHF 760/Mt. (€800) mit vollständiger Automation - grosser Preissprung.

Hinweis: HubSpot positioniert sich nicht als reines Newsletter-Tool, sondern als Marketing Hub. Wer ausschliesslich E-Mail Newsletter ohne CRM-Bedarf sucht, ist mit spezialisierten Tools wie Brevo oder MailerLite besser bedient.

P

Mächtiges Free-CRM (bis 1 Mio. Kontakte) inklusive

Deep Integration mit HubSpot Sales, Service Hub und CMS

Sehr gute Analytics, A/B-Tests und DSGVO-konform (EU-Server Frankfurt)

O

E-Mail-Limit im Free-Plan sehr tief (2'000 E-Mails/Mt.)

HubSpot-Branding im Free-Plan nicht entfernbar

Marketing Hub Professional sehr teuer (€800/Mt.) - grosser Preissprung

Was gilt es bei der Auswahl zu beachten?

Unternehmen, die den E-Mail-Kanal für sich identifiziert haben, müssen im nächsten Schritt die gewünschten Features ihres Newslettertools priorisieren. Die Fähigkeit zum personalisierten und automatisierten Versand sollte dabei genauso Thema sein wie Schnittstellen, Datenschutz und Zustellbarkeit.

Personalisiert und automatisch versenden

Ein leistungsfähiges Newslettertool beherrscht den automatisierten Versand von personalisierten E-Mails. Nicht nur der Inhalt, sondern auch der Versandzeitpunkt entscheidet über die Wirkung. Tools wie ActiveCampaign, CleverReach oder Klaviyo verbinden verhaltensbasiertes Tracking mit Automation-Logiken, die weit über den klassischen Newsletter hinausgehen. Für den Aufbau durchdachter Lead Nurturing Strecken sind solche Automationen zentral.

Schnittstellen - ein wichtiges Thema für das Newslettertool

Eines der entscheidenden Auswahlkriterien ist das Vorhandensein von Schnittstellen. Das neue Newslettertool sollte sich nahtlos in den bestehenden Martech-Stack einfügen: CRM-Integration, E-Commerce-Verbindung, SMS-Anbindung. Einige Anbieter bringen Plug-and-Play-Schnittstellen mit, andere verfügen über ein eigenes CRM. Schnittstellenplattformen wie Zapier bieten ergänzend die Möglichkeit, unterschiedliche Systeme zu verbinden.

Datenschutz - ein wichtiges Thema für E-Mail Marketing

Datenschutzfragen sind spätestens seit der DSGVO und dem revidierten Schweizer nDSG für alle relevant, die E-Mail-Marketing betreiben. Ein Tool, das DSGVO- und nDSG-konforme Prozesse unterstützt, ist eine wichtige Voraussetzung - ersetzt aber keine rechtliche Einzelfallprüfung. Die konkrete Compliance hängt von Vertrag, Datenfluss, Serverstandort und internen Prozessen ab. Formulierungen wie «vollständig DSGVO-konform» sind pauschal zu absolut: Tools können Compliance unterstützen, die Verantwortung für das Setup liegt beim Unternehmen.

Für eine hohe Zustellrate sind SPF, DKIM und DMARC technische Mindestvoraussetzungen. Darüber hinaus entscheiden Absender-Reputation, Listenqualität und Versandverhalten. DACH-Anbieter mit EU-Serverstandort haben in der Regel strukturelle Vorteile gegenüber US-Diensten ohne explizite EU-Infrastruktur.

→ Mehr zur Zustellrate: E-Mail-Zustellbarkeit: Warum sie kritisch ist

Preisstruktur und Skalierbarkeit

Die Preisunterschiede zwischen den 20 Tools sind erheblich. Ein hoher monatlicher Betrag rechtfertigt sich nicht immer durch einen entsprechend besseren Funktionsumfang. Zu Beginn des Evaluationsprozesses sollten Unternehmen prüfen, ob eine Abrechnung per versendeter E-Mail oder pro Kontakt sinnvoller ist - je nach Versandfrequenz führt das zu grossen Kostenunterschieden. Preise ändern sich regelmässig; die Angaben in diesem Artikel entsprechen dem Stand Q1 2026 und sollten vor der Entscheidung direkt beim Anbieter geprüft werden.

Kundenbedürfnisse bestimmen das Newslettertool mit

Massen-Newsletter haben ausgedient. Ein Newslettertool soll Unternehmen dabei unterstützen, personalisiertes E-Mail-Marketing zu betreiben, das den Kunden entlang seiner Customer Journey begleitet. Dynamische Inhalte und Personalisierungsoptionen sind deshalb wichtige Kriterien - neben Preis und Funktionsumfang.

→ Weiterführend: Lead Scoring: Leads priorisieren und gezielt ansprechen

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Unsere Empfehlung nach Use Case

Nach dem Vergleich aller 20 Tools lässt sich eine klare Orientierungshilfe ableiten - gegliedert nach dem tatsächlichen Einsatzfeld, nicht nach Marketingversprechen der Anbieter.

Einfache Newsletter & Einsteiger

Brevo · MailerLite

Beide bieten grosszügige Free-Pläne. Brevo punktet mit deutschsprachiger Oberfläche und EU-Serverstandort. MailerLite überzeugt mit dem benutzerfreundlichsten Editor im Vergleich. Wer mit unter 1'000 Kontakten startet: MailerLite kostenlos, Brevo ab CHF 9/Mt.

Wachsende Anforderungen & Basis-Automation

GetResponse · Brevo Business

GetResponse vereint E-Mail, Landingpages und Webinare in einer Plattform - ideal für Teams, die mehrere Kanäle konsolidieren möchten. Brevo Business bietet verhaltensbasierte Automationen zu fairen Preisen.

B2B: CRM & Lead Nurturing

ActiveCampaign · HubSpot

ActiveCampaign ist im B2B-Umfeld die stärkste Kombination aus E-Mail-Automation und integriertem CRM. HubSpot empfiehlt sich, wenn Sales Hub oder Service Hub bereits im Einsatz sind. Kein Free-Plan bei ActiveCampaign, aber klar die tiefste Automation-Logik dieser Kategorie.

E-Commerce & D2C

Klaviyo · Drip

Klaviyo ist Marktführer für E-Commerce-Automationen - mit nativer Shopify-Integration und KI-gestützter Kaufwahrscheinlichkeitsanalyse. Drip ist die günstigere Alternative mit ähnlichem Automation-Ansatz. Beide sind für B2B oder reine Newsletter ungeeignet. Bei US-Serverstandort: DSGVO/nDSG-Verträge vorgängig prüfen.

DACH-Datenschutz-Fokus

Brevo · CleverReach

Beide mit EU-Serverstandort und deutschsprachiger Oberfläche. Brevo ist preislich günstiger und funktional breiter. CleverReach punktet mit deutschem Support und einem übersichtlichen Visual Builder. Wichtig: Tool-Wahl allein ersetzt keine Einzelfallprüfung durch einen Datenschutzberater.

Schweizer KMU & Enterprise DACH

MailXpert · Evalanche

MailXpert ist das einzige Tool in diesem Vergleich mit Serverstandort Schweiz - prüfenswert für Unternehmen mit expliziter CH-Datenresidenzpflicht. Evalanche eignet sich für grosse DACH-Unternehmen, die eine vollwertige Marketing Automation Plattform mit TÜV-Zertifizierung und Enterprise-SLA benötigen.

Hinweis: Diese Einordnung basiert auf typischen Einsatzfeldern und unserer Erfahrung aus Projekten. Die konkrete Tool-Wahl hängt stets von Budget, bestehender Infrastruktur und internen Kapazitäten ab. Bei Unsicherheit empfehlen wir, zuerst die Anforderungen der nächsten 12 Monate zu definieren.
Praxistipp: Definieren Sie vor der Tool-Wahl Ihre drei wichtigsten Anforderungen: (1) Welche Automationen brauchen Sie in den nächsten 12 Monaten? (2) Welche Systeme müssen angebunden werden (CRM, Shop, ERP)? (3) Welche Datenschutz-Anforderungen gelten für Ihr Unternehmen? Erst dann lassen sich die Optionen sinnvoll eingrenzen.

Fazit: Das beste Newslettertool ist dasjenige, das zu Ihrem Reifegrad passt

Das eine beste Newslettertool gibt es nicht. Zu unterschiedlich sind die Anforderungen - je nach Unternehmensgrösse, Automation-Tiefe, Branche und Datenschutz-Setup. Was sich allerdings klar zeigt: Wer nur den einfachen Versand braucht, wählt anders als wer Leads segmentiert, automatisiert und in Sales-Prozesse übergibt.

Für einfache Newsletter und kleine Teams sind MailerLite oder Brevo in den meisten Fällen der sinnvollste Einstieg - mit grosszügigen Free-Plänen und schnellem Onboarding. Für B2B-Unternehmen mit Automation- und CRM-Anforderungen sind ActiveCampaign oder HubSpot die stärkeren Optionen. Für E-Commerce führen Klaviyo oder Drip. Und wer im DACH-Raum Datenschutz priorisiert, prüft Brevo, CleverReach oder - für den Schweizer Markt - MailXpert.

Die wichtigste Frage ist dabei nicht, welches Tool Newsletter versenden kann - das können alle. Entscheidend ist, ob das Tool zu Ihren Prozessen, Ihrem Wachstum und Ihrer Infrastruktur passt. Und ob Sie in 12 Monaten noch mit denselben Anforderungen arbeiten wie heute. Einen grossen Vergleich aller Marketing Automation Plattformen finden Sie hier: Die besten 20 Marketing Automation Tools 2026.

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→ Überblick zur Systemarchitektur: Marketing Automation Architektur & Workflows

FAQ: Das richtige Newsletter-Tool finden

Was ist der Unterschied zwischen einem Newsletter-Tool und Marketing Automation?

Ein klassisches Newsletter-Tool versendet geplante E-Mails an eine Liste - unabhängig davon, wie sich ein Empfänger verhält. Marketing Automation reagiert hingegen dynamisch: Legt jemand ein Produkt in den Warenkorb, besucht eine bestimmte Seite oder klickt auf einen Link, löst das automatisch eine passende Folge-E-Mail aus. Tools wie ActiveCampaign oder Klaviyo verbinden beide Ansätze. Für E-Commerce ist der Unterschied besonders relevant. Mehr dazu in unserem Leitfaden zur Marketing Automation.

Welches Tool eignet sich am besten für Einsteiger?

Für den Start empfehlen sich Brevo (Free-Plan bis 300 E-Mails/Tag), MailerLite (bis 1'000 Kontakte kostenlos) oder Mailchimp (bis 500 Kontakte) - alle mit Drag-and-Drop-Editor, ohne Kreditkarte. Wer etwas mehr Automation möchte: GetResponse startet ab ca. CHF 14/Mt. inklusive Landingpages. Wichtig: Wählen Sie ein Tool, das mit Ihnen wächst. Ein frühzeitiger Wechsel ist aufwendiger als eine sorgfältige erste Wahl.

Wie wichtig ist die Zustellrate (Deliverability)?

Die Zustellrate entscheidet, ob Ihre E-Mail den Posteingang oder den Spam-Ordner erreicht. Richtwert: eine gute Rate liegt über 95%. Technische Basis sind SPF, DKIM und DMARC. DACH-Anbieter mit EU-Serverstandort haben in der Regel strukturelle Vorteile gegenüber US-Diensten. Regelmässiges Listenmanagement, Double-Opt-In und die Vermeidung von Spam-Triggern sind ebenso entscheidend wie die Tool-Wahl. Mehr dazu: E-Mail-Zustellbarkeit - warum sie kritisch ist.

Sollte ich direkt mit einem Funnel starten?

Ja - ein Newsletter allein ist oft nur «Senden und Hoffen». Ein durchdachter Funnel begleitet Interessenten von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Kauf: Willkommens-E-Mail → Nurturing-Sequenz → Angebot → Follow-up. Tools wie ActiveCampaign oder Klaviyo ermöglichen solche Flows ohne Programmieraufwand. Selbst eine einfache 3-teilige Willkommenssequenz steigert die Conversion nachweislich gegenüber einmaligen Versendungen. Unser Leitfaden zeigt den konkreten Aufbau: Lead Nurturing Praxisleitfaden.

Lohnt sich ein Wechsel von einem einfachen Tool?

Ein Wechsel lohnt sich, sobald Sie an Grenzen stossen: manuelle Prozesse, fehlende Segmentierung, keine CRM-Integration. Der richtige Zeitpunkt ist meist ab 1'000 Kontakten oder wenn Sie beginnen, zwischen Leads, aktiven Kunden und Inaktiven zu unterscheiden. Der Datentransfer ist bei allen grossen Anbietern per CSV möglich; Automationen müssen jedoch neu aufgebaut werden. Mehr dazu: Lead Scoring - Leads priorisieren und gezielt ansprechen.

Welches Newsletter-Tool eignet sich für E-Commerce mit Shopify oder WooCommerce?

Für E-Commerce mit Shopify oder WooCommerce ist Klaviyo die erste Wahl - mit tiefer nativer Integration, Predictive Analytics und granularer Kaufverhalten-Segmentierung. Drip ist eine solide Alternative mit starken Automation-Flows. Brevo bietet ebenfalls E-Commerce-Integrationen zu günstigeren Einstiegspreisen. Wichtig: Prüfen Sie bei US-basierten Anbietern die DSGVO/nDSG-Anforderungen bezüglich Serverstandort und Datenverarbeitungsvertrag sorgfältig.

Was muss ich bei Datenschutz und Serverstandort konkret beachten?

Der Serverstandort ist ein Faktor, aber nicht der einzige. Entscheidend für DSGVO- und nDSG-konforme E-Mail-Prozesse sind: (1) ein gültiger Auftragsverarbeitungsvertrag (AV-Vertrag) mit dem Tool-Anbieter, (2) ein rechtlich gültiges Opt-in-Verfahren, (3) klare Datenschutzhinweise und (4) die Möglichkeit zur Datenlöschung. Ein Tool, das «DSGVO-konform» bewirbt, ersetzt keine rechtliche Einzelfallprüfung. Lassen Sie Ihr Setup im Zweifelsfall von einem Datenschutzberater beurteilen.

Wie gross ist der Aufwand beim Wechsel zwischen zwei Newsletter-Tools?

Ein Toolwechsel ist machbar, erfordert aber Planung. Kontaktlisten lassen sich via CSV exportieren und importieren. Was mehr Zeit kostet: bestehende Automationen, Formulare, Templates und Segmentierungen müssen im neuen Tool neu aufgebaut werden. Planen Sie für einen vollständigen Wechsel bei mittlerer Komplexität mindestens 4-8 Arbeitsstunden ein. Bei parallelem Betrieb während der Migration - empfehlenswert - erhöht sich der Aufwand entsprechend.

Welches Tool ist am besten geeignet, wenn das Budget sehr begrenzt ist?

MailerLite bietet den grosszügigsten Free-Plan für E-Mail-fokussierte Anforderungen (bis 1'000 Kontakte, 12'000 E-Mails/Mt.). Brevo ist stark für Unternehmen, die auch SMS oder Transaktions-E-Mails brauchen. Kit (ConvertKit) überzeugt mit Free-Plan bis 10'000 Abonnenten, ist aber auf die Creator Economy ausgerichtet. Achten Sie neben dem Einstiegspreis auch auf die Preisentwicklung bei wachsender Kontaktliste - die Unterschiede zwischen den Tools werden dort teils erheblich.

Ab wann sollte ich KI-Funktionen in der E-Mail-Strategie einsetzen?

KI-gestützte Funktionen wie Predictive Send Time Optimization (optimaler Versandzeitpunkt) oder Predictive Analytics (Kaufwahrscheinlichkeit) liefern messbaren Mehrwert ab einer gewissen Datenbasis - in der Regel ab 2'000-5'000 aktiven Kontakten. Klaviyo ist hier Marktführer im E-Commerce. ActiveCampaign und HubSpot bieten KI-gestützte Funktionen für B2B-Kontexte. Für kleinere Listen überwiegt zunächst die Qualität der Segmentierung und des Contents gegenüber KI-Features.

Weiterführende Informationen: E-Mail-Marketing (Wikipedia)